Stendaler Unternehmen zieht sich vom Standort Gardelegen zurück

Opel-Autohaus geschlossen

Die Eingangstür am Opel-Autohaus im Gardelegener Gewerbegebiet. Nach zwölf Jahren zieht sich das Stendaler Mutter-Unternehmen vom Standort Gardeelegen zurück. Mittlerweile laufen Gespräche mit einem möglichen Nachfolger. Fotos (2): Osmers

Gardelegen. Schlechte Nachrichten für den Gardelegener Opel-Club „Flying Opel´z“: Nach zwölf Jahren am Standort ist nun im Gardelegener Gewerbegebiet Nord das Opel-Autohaus geschlossen worden.

Die Niederlassung des Autohauses Stendal, das neben Opel auch Vertragspartner der Marke Renault ist, hat sich bereits komplett mit Verkauf, Werkstatt und Kundenservice aus Gardelegen zurückgezogen.

Geschäftsführer Bernd Güldenpfennig begründete die Aufgabe des Standortes Gardelegen mit betriebswirtschaftlichen Überlegungen und den entspechenden Strukturmaßnahmen. „Wir wollen uns wieder verstärkt auf unseren Kern am Stammsitz Stendal konzentrieren“, sagte Güldenpfennig, der das Gardelegener Autohaus an der Isenschnibber Chaussee im Jahr 2000 übernommen hatte. Damals hatte gerade das Klötzer Opel-Autohaus Krüger den Standort im Gardelegener Gewerbegebiet nach nur zwei Jahren aufgegeben.

Der Geschäftsführer hat allerdings neben den schlechten Nachrichten auch gute Neuigkeiten. Seinen Worten zufolge steht sein Unternehmen schon mit neuen Partnern in Verhandlungen, um die Schließung des Autohauses in Gardelegen so kurz wie möglich zu halten. „Wir gehen davon aus, dass die Filiale kurzfristig wieder geöffnet wird“, sagte Güldenpfennig. Bisher sein die Gespräche vielversprechend verlaufen. „Es ist jemand, der mit der Region verbunden ist“, begründete er den Optimismus. Ein Zeitpunkt für eine mögliche Übernahme stehe aber noch nicht fest.

Von Dirk Osmers

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