Erstes Paket mit Biofleisch am Donnerstag von Jävenitz verschickt

Onlinehandel für Regionalmarke Drömlingsrind gestartet

Umweltministerin Claudia Dalbert, Jörg Lauenroth-Mago, Marian Bohndick, Juliane Ruttkowski und Ulf Stautmeister übergaben das Drömlingsrind-Paket.
+
Umweltministerin Prof. Dr. Claudia Dalbert (v. l.), Landwirt Jörg Lauenroth-Mago, Marian Bohndick von Waldgourmet, Juliane Ruttkowski und Ulf Stautmeister vom Biosphärenreservat übergaben das Drömlingsrind-Paket.
  • Ina Tschakyrow
    vonIna Tschakyrow
    schließen

Das erste Paket der neuen regionalen Marke Drömlingsrinde wurde am Donnerstag verschickt. Mit dabei war Umweltministerin Prof. Dr. Claudia Dalbert, die sich vom Produkt begeistert war.

Jävenitz – „Das Drömlingsrind ist eine tolle Regionalmarke“, sagte Sachsen-Anhalts Umweltministerin Prof. Dr. Claudia Dalbert, als am Donnerstag in Jävenitz die Marke sowie das Logo, das einen Baum, Vögel und Wasser sowie die Aufschrift „+natur Biosphärenreservat Drömling, Drömlings-Rind“ zeigt, präsentiert und das erste Paket übergeben wurde.

Claudia Dalbert lobte, wie schnell die Regionalmarke umgesetzt werden konnte. Im vergangenen Jahr wurde von einer Arbeitsgruppe die Regionalmarke Drömlingsrind entworfen, wie Juliane Ruttkowski von der Verwaltung des Biosphärenreservates Drömling erzählte. Es sollte eine Regionalmarke für die Region etabliert werden, die für Nachhaltigkeit, Tierwohl und auch Regionalität steht.

Unterschiedliche Vertriebswege und Vermarktungsstrukturen etablieren

Derzeit „sind wir in der ersten Test- und Qualitätsphase“, sagte sie. Unterschiedliche Vertriebswege und Vermarktungsstrukturen sollen etabliert werden. Zunächst wird die Regionalmarke über den Online-Handel verkauft. „Der Internethandel ist ein erster, guter Schritt“, so die Umweltministerin, die von der Regionalmarke begeistert war, wie sie sagte: „Es sind Bioprodukte allerhöchster Qualität.“ Sie sei ein Fan des Galloway-Fleisches und wisse, wie gut es schmeckt.

„Das Drömlingsrind kommt im Drömling zur Welt. Es frisst Gras und Heu aus dem Drömling und bekommt den Kugelschuss auf der Weide“, sagte Landwirt Jörg Lauenroth-Mago aus Rätzlingen, dem die für die Regionalmarke verarbeiteten Galloway-Rinder gehören. Die natürlichen Bedingungen, unter denen die Tiere im Drömling leben, ermöglichen eine hochwertige Qualität des Fleisches. Es gibt zudem kurze Transportwege, das Fleisch wird sofort in Jävenitz bei der Waldgourmet GmbH verarbeitet. Dort wird auch geschlachtet.

Regionalmarke für „zukunftsorientierte Wirtschaft“

Die Regionalmarke ermögliche eine „zukunftsorientierte Wirtschaft“, so der Geschäftsführer der Waldgourmet GmbH, Marian Bohndick, der überzeugt ist, dass die Regionalmarke erfolgreich sein wird.

Die Pakete werden nicht nur in der Altmark bestellt, sondern auch nach Magdeburg und über die Landesgrenzen hinaus. An dem Projekt sind 15 Betriebe aus Sachsen-Anhalt und Niedersachsen beteiligt, informierte Juliane Ruttkowski. Es wird zukünftig auch Fleisch von Wasserbüffeln, Fleckvieh und anderen Rassen geben. Dazu wird dieses Jahr noch ein Angebotskatalog entwickelt, so Juliane Ruttkowski. In diesem Katalog kann sich jeder Landwirt präsentieren. Unter anderem nehmen Bio- und Demeter-Betriebe teil.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare