Kalbenser erfolgreich beim elften Pokalschießen der Letzlinger Heideschützen mit 79 Teilnehmern in 20 Mannschaften

„Olsenbande“ in diesem Jahr siegreich

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Die besten Mannschaften (von rechts): Sieger die „Olsenbande“ mit Fritz Schulz, Sabine Kapust und Guido Reisener, die Zweite „Die flotten Feger“ mit Nicklas Schulze, Heinz-Hermann Wille und Petra Wille sowie die Dritten „Bruno´s Bande“ mit Günther Freitag sowie Bruno und Birgit Otte.

Letzlingen. In diesem Jahr mussten sie sich mit dem etwas kleineren Pokal als in den vergangenen drei Jahren zufriedengeben.

In der Einzelwertung des elften Luftgewehr-Preis- und Pokalschießens in Letzlingen siegte Guido Reisener aus Kalbe (von links) vor dem Gardelegener Michael Schulz. Auf den dritten Platz schoss sich Heinz-Hermann Wille aus Apenburg und verwies seinen Enkel Nicklas Schulze auf Platz vier.

Denn „Die flotten Feger“ mit Heinz-Hermann Wille, Nicklas Schulze und Petra Wille aus Apenburg wurden beim elften Luftgewehr-Preis- und Pokalschießen, zu dem die Letzlinger Heideschützen eingeladen hatten, nun Zweite in der Mannschaftswertung – aber ganz knapp. Denn sie erreichten mit 636,7 denselben Gesamtteiler wie die siegreiche Kalbenser „Olsenbande“ mit Guido Reisener, Fritz Schulz und Sabine Kapust, die allerdings eine bessere Serie schoss. Das erklärte Letzlingens Schießsportleiter Günther Freitag bei der Auswertung am Sonnabend im voll besetzten Schützenhaus des Heidedorfes. Und auch die Drittplatzierten, „Bruno´s Bande“ mit Birgit und Bruno Otte aus Estedt sowie Günther Freitag aus Letzlingen, verpassten Gold und Silber mit einem Gesamtteiler von 636,6 äußerst knapp.

Insgesamt hatten an der elften Auflage des beliebten Schießens um die großen Wander-Pokale, die Vereinsmitglied Bernd Lambrecht im Jahr 2007 selbst baute, 79 Frauen, Männer und Jugendliche teilgenommen, die sich zudem zu 20 Mannschaften zusammengefunden hatten. Darunter waren mit der Letzlinger „Struppibande“ (Luci, Nadine und Marco Göring) auch ein Nichtschützenteam. Und die Freunde der Heideschützen schlugen sich wacker und wurden nicht Letzte, sondern Vorletzte. Sie ließen nämlich die Letzlinger Schützinnen Birgit Neels, Maika Süß und Sandy Rötz noch hinter sich, die sich den – allerdings nur in diesem Jahr – passenden Namen „Die Blindgänger“ gegeben hatten.

Insgesamt konnte für den Wettbewerb an neun Tagen zu verschiedenen Zeiten geschossen werden. Für die jeweiligen Tagesbesten gab es am Sonnabend eine Flasche Sekt. Im Anschluss erfolgte die Auswertung der Einzelergebnisse, bei denen natürlich aus die siegreichen Mannschaften eine wichtige Rolle spielten. Guido Reisener aus Kalbe erschoss sich im Preisschießen den Sieg. Ihm nach folgte Michael Schulz aus Gardelegen auf Platz zwei. Dritter wurde Heinz-Hermann Wille aus Apenburg und verwies seinen Enkel Nicklas Schulze auf Platz vier. Diese Vier durften sich über Geldpreise freuen. Doch auch alle anderen Teilnehmer gingen nicht leer aus. Für jeden stand ein Wurst- oder Sachpreise bereit.

Während der Auswertung zog schon der herzhafte Duft des traditionellen Eierbacks durch den Raum, für den die Auswertung des Pokalschießens bekannt ist und für den in diesem Jahr die „Küchencrew“ mit Sandy Rötz, Leonard Neuber, Heiner Haberland und Manfred Hiller verantwortlich war. Insgesamt wurden 280 leckere Ovale mit Zwiebeln und Speck zur schmackhaften Eierspeise verarbeitet.

Von Elke Weisbach

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