Neujahrsempfang mit Namensschildchen

Sie warben im Rathaussaal für den Sachsen-Anhalt-Tag (von links): der Roland, der Hanse-Kaufmann, die Wall-Linde, Alt-Bürgermeister Julius Beck und Humorist Otto Reutter.

sts Gardelegen. Diesmal waren sie wirklich vonnöten. Kleine Namensschildchen hatte die Stadt Gardelegen, Gastgeber des städtischen Neujahrsempfangs am Mittwochabend im Rathaussaal, extra anfertigen lassen. Damit man sich kennen lernt. „Denn auch ich kenne noch nicht alle“, gab Stadt-Bürgermeister Konrad Fuchs zu. Gardelegen ist mit Abschluss der Gebietsreform am 1. Januar 2011 um 18 weitere einstige Gemeinden größer geworden, ist nun flächenmäßig – nach Berlin und Hamburg – die drittgrößte Stadt in ganz Deutschland. Das Zusammenwachsen dieser vielen Orte stand im Mittelpunkt des Empfangs, zu dem die Stadt in diesem Jahr ausschließlich Kommunalpolitiker eingeladen hatte.

Fuchs wertete das abgelaufene Jahr 2010 als „eines der erfolgreichsten Jahre nach der Wende“. Die Arbeitslosigkeit sei weiter gesunken, mit dem Glaswerk und der Firma Benkenwood hätten sich zwei neue Großbetriebe angesiedelt. Zudem habe es endlich den Fördermittelbescheid für den Neubau der Karl-Marx-Sekundarschule gegeben, nachdem zuvor die ehemalige Dimitroff-Schule abgerissen wurde.

Einen Ausblick auf 2011 gab Rupert Kaiser, der sich als Gardelegens einstiger Bürgermeister Julius Beck verkleidet hatte und für den Sachsen-Anhalt-Tag vom 24. bis 26. Juni in Gardelegen warb. Und zwar gemeinsam mit den Wahrzeichen der Stadt, dem Roland (Martin Bajerski), dem Hanse-Kaufmann (Georg Bäthge), der Wall-Linde (Laura Martin) und Otto-Reutter-Darsteller Manfred Brandt.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare