Neugierig auf Millionenprojekt

Gardelegen – von Stefan Schmidt Der Strom riss nicht ab. Immer wieder kamen Besucher am Sonnabend in das sanierte Gebäude an der Hopfenstraße 2 in Gardelegen. Direkt an der Normaluhr-Kreuzung gelegen, stand dieses Haus seit 1997 komplett leer und war alles andere als ein schöner Anblick. Bis die Gardelegener Wobau sich dazu entschloss, den Komplex zu sanieren. Herausgekommen sind elf Wohnungen - fünf im Erdgeschoss, fünf im ersten Stock und eine Wohnung im Dachgeschoss - die bereits komplett vermietet sind und größtenteils in den nächsten Wochen von den neuen Mietern bezogen werden.

Bevor es soweit ist, hatte Wobau-Geschäftsführer Günter Hoop die Bevölkerung zu einem Tag der offenen Tür eingeladen. Mehrere Stunden lang konnten Besucher am Sonnabend die neuen Räume besichtigen und sich detailliert über das Bauvorhaben informieren. 1,35 Millionen Euro hat die bislang teuerste Einzelbaumaßnahme der Wohnungsbaugesellschaft gekostet, mithin 300 000 Euro weniger als eigentlich veranschlagt. Geld kam nicht nur von der Wobau selbst, sondern auch aus dem Fördertopf des Landes-Bauministeriums, nicht aber aus Krediten. Denn Kredite benötigt die Wobau seit rund einem Jahrzehnt nicht mehr.

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