Delegationen aus anderen Ländern werden in der Altmark-Kaserne informiert

Neue Technik für das Gefechtsübungszentrum

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Blick auf Schöggersburg: Die Übungsstadt ist noch nicht fertig, seit 2012 wird sie immer wieder erweitert. Bis 2021 sollen mehr als 500 Gebäude dazu kommen. Das Gefechtsübungszentrum Heer ist die zentrale Ausbildungseinrichtung des Heeres zur Einsatzausbildung.

Letzlingen – Der Hubschrauber landete am Dienstag pünktlich in der Altmark-Kaserne: An Bord eine militärische Delegation aus Vietnam. Nicht der erste Besuch aus aller Welt in diesem Jahr. Es gab bereits 30 ähnliche Begegnungen.

General Jörg Vollmer (vorne v.l. / Inspekteur des Heeres) mit Georgios Kampas (Inspekteur des griechischen Heeresgeneralstabes) und Oberst Michael Knoke.

„Die Nähe zu Berlin macht den Standort für internationale Besucher besonders interessant. Mit dem Hubschrauber ist man von Berlin in 45 Minuten in der Altmark“, erklärt Hauptmann Alexander Heller. Der Pressesprecher des Gefechtsübungszentrums Heer (GÜZ) informiert auch über neue technische Möglichkeiten. Die Bisherige ist veraltet. Das Ausbildungsgerät Duellsimulator kommt in die Jahre. „Wie bei einem alten Handy, bei dem der Akku schon nach wenigen Stunden leer ist“, beschreibt es Hauptmann Alexander Helle. Die neue Technik ist kleiner und viel leichter. Die Akkus des laserbasierten Trainingssystems halten nun mehrere Tage.

Oberst Michael Knoke übergab das Wappen des Gefechtsübungszentrums an Generaloberst Nguyen Chi Vinh (stellvertretender Verteidigungsminister Vietnam).

Die Besucher interessieren sich für die Technik. Neben der Delegation aus Vietnam nutzte in der vergangenen Woche auch der Inspekteur des griechischen Heeresgeneralstabs die Chance, mehr über das GÜZ zu erfahren. Andere NATO-Partner wie Frankreich, Großbritannien und Amerika sind oft zu Gast. Bei der Tour darf Schnöggersburg nicht fehlen. An der Übungsstadt wird seit 2012 gebaut. Bis 2021 sollen mehr als 500 Gebäude errichtet sein. Der Leiter des Gefechtübungszentrums, Oberst Michael Knoke, erläutert Besuchern die zukünftigen Ausbildungsmöglichkeiten in der Altmark.  pm

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