590 neue Balkone in einem Jahrzehnt

Alt neben neu an der Gartenstraße: Links sind bereits neue Balkone anmontiert, rechts passiert dies im nächsten Jahr.

sts Gardelelegen. Mitunter überwog anfangs die Skepsis. Die bevorstehenden Bauarbeiten, der Lärm. Alle das wollten nicht alle Mieter haben. Doch am Ende, so fasst Günter Hoop zusammen, habe es nur positive Reaktionen gegeben.

Nämlich darauf, dass die Gardelegener Wohnungsbaugesellschaft, eine hundertprozentige Tochter der Stadt, seit rund zehn Jahren fast flächendeckend im Stadtgebiet Balkone gebaut oder saniert hat. An vielen Neubaublöcken fehlten diese Balkone – oder waren nicht mehr auf dem neuesten Stand. Ob im Neubaugebiet Schlüsselkorb, an der Ernst-von-Bergmann-Staße, am Windmühlenberg oder woanders: Immer wieder stellte Hoop, von der Gesellschafterversammlung abgesegnet, Geld für diese Verbesserungen ein. „Mit Balkonen wohnt es sich einfach schöner“, so Hoops Einschätzung. Und ähnlich sehen es wohl auch die Mieter. Denn die fragen oft nach, ob es vernünftige Balkone gebe. Wohnungen ohne oder mit unsanierten Balkonen lassen sich schlechter vermieten, hat Hopp festgestellt. Und so hat die Gardelegener Wobau im vergangenen Jahrzehnt nicht weniger als vier Millionen Euro ausschließlich für Balkone ausgegeben. Geld, das ohne Kreditaufnahme investiert wurde. Investitionen, die sich durch spätere Mieteinnahmen ausgezahlt haben.

Auch 2011 wird es wieder Balkon-Sanierungen geben. Und zwar im mittleren Block an der Gartenstraße in Gardelegen. Dort, am, Rande des Neubaugebiets Schlüsselkorb, stehen drei Wobau-Blöcke. Der linke hat bereits neue Balkone, Der mittlere Block ist im nächsten Jahr an der Reihe. 30 Balkon-Brüstungen werden an dem fünfstöckigen Gebäude saniert, Die Wobau investiert dabei 50 000 Euro.

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