Gardelegens Wobau-Geschäftsführer Wolfgang Oelze: „Wir sind damit fast durch“

750 neue Balkone seit der Wende

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Nicht nur in der Kernstadt, sondern auch in den Dörfern hat die Wobau neue Balkone errichten lassen. Wie hier am Ginsterweg 4 bis 5 in Jävenitz. 

Gardelegen. „Wir sind fast durch. “ Das ist die Bilanz von Wolfgang Oelze. Der Geschäftsführer der Gardelegener Wohnungsbaugesellschaft, kurz Wobau, einer hundertprozentigen Tochter der Stadt, stellte im Gardelegener Stadtrat am Montagabend die Arbeit der Wobau vor.

Welche Investitionen es in der jüngeren Vergangenheit gegeben habe, wo gerade gebaut wird – und dass die Wobau seit der Wende nicht weniger als 750 neue Balkone gebaut hat.

Diese Balkone, das ist die Erfahrung von Oelze und war auch die Erfahrung seines mittlerweile im Ruhestand befindlichen Amtsvorgängers Günter Hoop, erhöhen die Wohnqualität in den Neubaublöcken. Das kleine Stückchen Freiheit vor der eigenen Balkontür sorgte in den vergangenen Jahren für mehr Auslastung der Wohnungen und überwiegend für zufriedene Mieter. Wie in Jävenitz, wo die Wobau am Ginsterweg ebenfalls Balkone errichtet hat. Dort sind die Blöcke so gut wie komplett belegt.

Die Gardelegener Wobau besitzt im Kernstadtgebiet 1420 Wohnungen. Dazu kommen noch 218 Wohnungen in den umliegenden Dörfern, die von der Wobau verwaltet werden. Die Gardelegener Wohnungsbaugesellschaft beschäftigt momentan 24 Mitarbeiter – inclusive mehrerer eigener Handwerker. Dies sei zwar mit erhöhten Personalkosten verbunden, so Wolfgang Oelze. Es gebe aber einen großen Vorteil: Bei Reparaturen vor allem kleinerer Art müsse man nicht auf private Handwerksbetriebe warten, „die ohnehin oftmals stark ausgelastet sind“. Man könne sofort selbst tätig werden.

Von Stefan Schmidt

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