Grundschüler und Kita-Kinder boten atemberaubende Show

Nagelbrett, Feuer und Tigerpython Kaa

Das gabs als kleines feuriges Highlight: Jeffrey Woitschak schluckte und spuckte für die Letzlinger Zirkusbesucher Feuer. Er ist dafür speziell ausgebildet. Fotos: Weisbach

Letzlingen. Da hielten die Besucher im vollbesetzten Zirkuszelt die Luft an. Vier kleine Fakire wagten es nicht nur, sich mit bloßem Oberkörper auf das Nagelbrett zu legen. Sie stellten sich anschließend auch noch ohne mit der Wimper zu zucken auf Glasscherben.

Ihren Beifall hatten sie sich damit mehr als redlich verdient – so wie auch alle anderen kleinen Artisten, Jongleure, Dompteure von Ponys und Ziegen, Clowns, Seilakrobaten sowie die Cowboys und Cowgirls der Wild-West-Show, bei der auch geschossen wurde – zum Glück nicht scharf.

Die Zirkuskünstler waren die Letzlinger Grundschüler und die künftigen Abc-Schützen der Kindertagesstätte „Heideblümchen“, die ihren Familien, Verwandten, Freunden und anderen Interessierten am Donnerstagabend eine tolle Vorstellung im Zirkuszelt auf dem Knackmuß´schen Hof boten. Drei Vormittage lang hatten sie dafür intensiv mit den Mitgliedern des „Circus Smiley“ um Zirkusdirektorin Simona Woitschak geprobt. Und an diese Projekttage, die auch vom Förderverein der Grundschule unterstützt wurde, werden sie sich ein Leben lang erinnern. Denn wer kann zum Beispiel schon von sich behaupten, am Trapez durchs Zirkusrund geflogen zu sein.

Alle gaben ihr Bestes, überwanden manchmal sogar die Angst vor dem bis dato Unbekannten. So zum Beispiel die vier kleinen Inderinnen, die mit einer Stoffschlange geübt hatten, die nun aber – mit Hilfe – dem geneigten Publikum am Ende der Fakir-Show mit Feuerschlucker Jeffrey Woitschak einen vier Jahre alten und 50 Kilogramm schweren Tigerpython namens Kaa präsentierten.

Von Elke Weisbach

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