Salzwedeler Verkehrswacht mit „Kinder im Straßenverkehr“-Projekt in der Gardelegener Kita „Zwergenland“

Was muss im Verkehr beachtet werden?

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Der „Käfer“-Gruppe erklärte Lothar Heiser die verschiedenen Verkehrszeichen. Einige von den Schildern kannten die Mädchen und Jungen bereits.

Gardelegen. Ein dreieckiges Schild mit rotem Rand, ein rundes blaues Schild mit Frau und Kind, auf einem ist ein Fahrrad abgebildet und auf einem viereckigem blauen Schild geht ein Mann über einen gestreiften Weg – das Schild, das einen Fußgängerweg kennzeichnet sowie einigen andere Verkehrszeichen kannten die Kinder der „Käfer“-Gruppe bereits, die restlichen erklärte ihnen Lothar Heiser von der Verkehrswacht Salzwedel.

Lilian Lieder (links) und Lüsann Prehm lernten, wie sie eine Fußgängerampel richtig überqueren.

Denn am gestrigen Dienstagvormittag fand in der Gardelegener Kindertagesstätte „Zwergenland“ gemeinsam mit der Salzwedeler Verkehrswacht das Bundesprojekt „Kinder im Straßenverkehr“, welches durch das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur gefördert wird, statt.

Kornelia Klorek lief über Hindernisse beim Bewegungsparcours.

An sechs Stationen lernten die Mädchen und Junger „was im Straßenverkehr wichtig ist und was sie beachten sollen“, erklärte Wolfgang Prietsch, Vereinsvorsitzender der Salzwedeler Verkehrswacht. So wurde ihnen mit einem Kindergurtschlitten demonstriert, „wie wichtig es ist, im Auto gut gesichert zu sein“, so Wolfgang Prietsch weiter. Dazu wurde die Stoffpuppe zunächst mit einem Gurt gesichert und anschließend unangeschnallt im Kindersitz von der Rampe gefahren. Und weil das den Kindern visuell dargestellt wird, „prägt es sich bei den Kindern besser ein“, erklärte der Vereinsvorsitzende.

Das Jannis Hartigs (v.l.), Jayden Pahl und Linus Haertel am Stoppschild halten müssen, erfuhren sie von Willi Holz.

An dieser Station lernten die einzelnen Gruppen auch, wie entscheidend es ist, beim Fahrradfahren einen Helm zu tragen. Dafür hatte die Verkehrswacht ein Ei und eine Wassermelone mitgebracht. Klaus Klitsch ließ Ei und Wassermelone mit Helm auf den Boden fallen und beides wurde nicht beschädigt, zumindest nicht, bis die Kinder das Obst anschließend essen durften.

Dass ein Helm bei Stürzen schützt, lernte die „Katzen“-Gruppe anschließend.

Doch bevor die Wassermelonen verspeist wurden, lernten die Mädchen und Jungen an der Fußgängerampel und am Fußgängerüberweg, wie sie eine Straße richtig überqueren. Außerdem fuhren die einzelnen Gruppen einen Fahrradparcours und lernten dabei, bei einem Stoppschild zu halten. Der Bewegungsparcours, bei dem anwesende Eltern die Kinder unterstützten, hingegen zeigte wie „mobil und beweglich sie sind“, so Wolfgang Prietsch. Nachdem jede Gruppe an jeder Station war, freuten sich die Mädchen und Jungen über die zuvor nicht beschädigten Wassermelonen.

Von Ina Tschakyrow

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