Der Pokal bleibt in der Familie

Modellflugclub Gardelegen veranstaltete zwölften Seglermarathon

Acht Teilnehmer aus Gardelegen, Königslutter, Haldensleben und Burg machten beim zwölften Seglermarathon am Wochenende mit.
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Acht Teilnehmer aus Gardelegen, Königslutter, Haldensleben und Burg machten beim zwölften Seglermarathon am Wochenende mit.

Gardelegen – Um kurz nach zehn Uhr starteten am Sonnabend die ersten Modellflugzeuge. Nach zehn Minuten landeten sie wieder und die erste von zehn Aufgaben der Wertungsflüge für den Seglermarathon, der jedes Jahr vom Modellflugclub Gardelegen veranstaltet wird, war erledigt.

Nach der Landung wurde noch der Abstand zur Linie, an der die Modellflugzeuge möglichst nah für eine hohe Punktzahl landen sollten, gemessen.

Damit war Norbert Dankert bei seinem ersten Wertungsflug zufrieden, vor allem deswegen, weil er nicht mit seinem eigenen Modellflugzeug starten konnte. „Das ist vor 14 Tagen kaputt gegangen“. Also wurde mit einem alten Modellflugzeug von Achim Grützmacher geflogen, der von Norbert Dankert vor fünf Jahren das Fliegen lernte und auch selbst am Seglermarathon teilnahm.

Hans-Peter Haase gewann den Wettbewerb. Zweiter wurde Robert Karow (r.) und Dritter Sebastian Haase.

Bei den zehn Flugaufgaben müssen die acht Teilnehmer aus Gardelegen, Königslutter, Haldensleben und Burg unterschiedlich lang fliegen und dabei für je fünf Aufgaben an der Linie und in einem „V“ möglichst nah landen. Reicht die Rumpfspitze bereits einen Zentimeter darüber, erklärte Hans-Peter Haase, gibt es bereits keine Landepunkte mehr. Er wertete die Wertungsflüge des zwölften Seglermarathons aus. Der Wanderpokal geht in diesem Jahr an Hans-Peter Haase, der bereits im vergangenen Jahr den Seglermarathon gewann. In den Jahren davor ging der Wanderpokal achtmal in Folge an Sebastian Haase. Auch vor der Siegesserie seines Sohnes gewannen den Seglermarathon immer Hans-Peter oder Sebastian Haase. „Der Pokal bleibt also in der Familie“, so Hans-Peter Haase. Zweiter wurde Robert Karow. Auf dem dritten Platz landete Sebastian Haase.

Für die Wettbewerbe wird regelmäßig geübt. „Zum Beispiel der Anflug und das präzise Fliegen“, erklärte Hans-Peter Haase weiter und zeigte dabei auf drei Modellflugzeuge, die die Mitglieder des Modellflugclubs selbst gebaut habe. Die drei Testrale wurden am Wochenende auch geflogen.

Nachdem am Sonnabend die ersten Wertungsflüge beendet wurden, gab es für die Teilnehmer von den Frauen der Mitglieder Kaffee und Kuchen und abends Würstchen und Kartoffelsalat. Denn die Teilnehmer sollen sich wohlfühlen, so Hans-Peter Haase.

Vor zwölf Jahren fand der erste dieser Wettbewerbe statt. Hans-Peter Haase erzählte, dass sein Sohn Sebastian Haase die Idee dazu hatte. Die Mitglieder des Modellflugclubs nehmen an Landesmeisterschaften teil, weil es dort aber nur drei Starts gibt und die Mitglieder teilweise weit fahren müssen, hatte Sebastian Haase die Idee, „dass wir doch auch mal zehn Starts machen können“ und so fand bald darauf der erste Seglermarathon in Gardelegen statt. VON INA TSCHAKYROW

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