Das Weltall an der Schillerstraße

Mobiles Planetarium begeistert Gardelegens Goethe-Grundschüler

Blick in den Himmel: Die Erst- und Zweitklässler der Gardelegener Goethe-Grundschule legten sich auf den Rücken und genossen den Ausblick in die unendlichen Weiten des Weltalls.
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Blick in den Himmel: Die Erst- und Zweitklässler der Gardelegener Goethe-Grundschule legten sich auf den Rücken und genossen den Ausblick in die unendlichen Weiten des Weltalls.
  • Stefan Schmidt
    VonStefan Schmidt
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Gardelegen – „Wow. “ „Cool. “ „Echt krass. “ Die Mädchen und Jungen der Gardelegener Goethe-Grundschule waren baff. Und sprachlos. Das sollten sie am gestrigen Vormittag in der Sporthalle an der Schillerstraße aber auch sein.

„Ihr müsst ganz still sein“, bat Fabian Kruse die Erst- und Zweitklässer – in einem weiteren Durchgang kamen später noch die Dritt- und Viertklässler an die Reihe.

Er war mit einem mobilen Schulplanetarium vor Ort und zeigte den Schülern das Weltall. Dies geschieht in einem Hover-Craft-Zelt, in dessen Innerem das All zu sehen war – in einer 360-Grad-Perspektive.

Nach dem Betreten des Zeltes legten sich die Schüler mit dem Rücken auf den Boden und betrachteten das Weltall aus der Froschperspektive. Zu sehen waren unter anderem die Sternenbilder. „Welches Sternzeichen bist Du?“, fragte Fabian Kruse ein Mädchen. Ihre Antwort, wie aus der Pistole geschossen: „Ziege.“ Ob sie vielleicht doch nicht eher Steinbock meinte, wollte er wissen – „Ja, das kann sein.“

Die Planeten des Sonnensystems wurden erklärt.

Danach ging es an die Planeten. Und an einen Satz, mit dem man sich die Aneinanderreihung dieser Planeten merken kann: Mein Vater erklärt mir jeden Sonnabend unseren Nachthimmel. Die Anfangsbuchstaben stehen für Mars, Venus, Erde, Merkur, Jupiter, Saturn, Uranus, Neptun – die Planeten des Sonnensystems.

Die Kinder erfuhren, dass die Menschen früher eben keinen Kompass und kein Navi hatten und sich an den Sternen orientieren mussten. „Damit ist man sogar über die Weltmeere gesegelt“, erzählte Fabian Kruse. Und dass man in früheren Jahrhunderten oft unter freiem (Sternen)Himmel gesessen und nach oben geschaut habe. „Denn Fernsehen gab es damals noch nicht.“

VON STEFAN SCHMIDT

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