„Ich will meine Familie schützen“

Mobile Corona-Teststation auf Gardelegens Wochenmarkt wird gut angenommen

Jennifer Hoyng testen die Bürger.
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Jennifer Hoyng von der La Vie-Apotheke testet auf dem Gardelegener Wochenmarkt bis zu 60 Leute

Seit Ostern können sich die Besucher des Wochenmarktes in Gardelegen zweimal in Woche kostenlos testen lassen. Das Angebot der La Vie-Apotheke wird gut angekommen.

Gardelegen – Auf dem Gardelegener Wochenmarkt gibt es seit Ostern nicht nur die üblichen Lebensmittel, sondern zusätzlich eine mobile Corona-Teststation.

„Die Stadt hat uns angefragt“, erinnert sich die pharmazeutisch-technische Assistentin von der La Vie-Apotheke, Jennifer Hoyng. Seitdem können sich die Bürger dienstags und donnerstags in der Zeit von 9.30 bis 12.30 Uhr in der Gardelegener Innenstadt kostenlos testen lassen. Die La Vie-Apotheke von vielen Stellen in Gardelegen, die einen Schnelltest anbieten. Jedoch brauchen die Bürger dort einen Termin. Das ist bei der mobilen Teststation nicht notwendig.

Auch am vergangenen Donnerstagvormittag wurde das Angebot von vielen Passanten angenommen. Zwischen 50 und 60 Tests werden täglich dort gemacht. Dabei ist das Ergebnis nicht immer negativ. „Ja, positive Ergebnisse kommen schon vor, heute waren aber alle bisher negativ“, erklärte die 24-jährige Jennifer Hoyng.

Es sind alle Altersgruppen vertreten. Aktuell kommen die Menschen oft zum Testen, weil sie einen Friseurtermin haben. So auch Ursula Hörnig: „Ich finde es super. Ich brauche den Test für den Friseurbesuch.“ Andere wollen einfach nur sichergehen, dass sie gesund sind.

„Ich lasse mich hier einmal pro Woche testen. Ich will so einfach meine Familie schützen“, sagte die Gardelegenerin Irmtraud Falk, die ihr negatives Testergebnis soeben erhalten hatte. Für Carmela Fiermonte war es das erste Mal, ihr Sohn hatte sie auf das Angebot aufmerksam gemacht. „Er hat mir es gestern gesagt und deshalb habe ich es einfach gemacht“, erinnerte sie sich und nach 15 Minuten hatte auch sie ihr negatives Ergebnis.

Für die 32-jährige Claudia Reisener aus Kalbe war der Abstrich in der Nase unangenehm: „Es hat ganz schön gekribbelt.“ Gemeinsam mit ihrem Sohn Lennox war sie nach Gardelegen zum Einkaufen gekommen; „Lennox wollte sich testen lassen.“

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