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Mit dem Fahrrad für die Reformation werben

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Von: Stefan Schmidt

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Radfahrgruppe vor Kirche
Auch die Kirche in Estedt wurde besichtigt © Stefan Schmidt

Nach dem Gottesdienst in der Gardelegener Marienkirche unternahmen einige Gemeindeglieder eine besondere Radtour.

Estedt – Die Gotteshäuser standen ihnen offen. Acht Radfahrer der evangelischen Kirchengemeinde aus Gardelegen besichtigten am Sonntag nach dem Vormittags-Gottesdienst in der Gardelegener Marienkirche, gehalten von Pfarrer Tobias Krüger, zwei weitere Gotteshäuser. Es handelte sich um die Kirchen in Estedt und im benachbarten Engersen. Beide Standorte gehören zum Reformations-Radweg, den der Ipser Verein „Ipse excitare“ ins Leben gerufen hat. In mehreren Dörfern rund um Gardelegen stehen seitdem Tafeln mit jeweils einer der Thesen des Reformators Martin Luther.

Nach dem Sonntags-Gottesdienst ging es für die Teilnehmer der Radtour von der Marienkirche aus entlang des straßenbegleitenden Radwegs an der Bundesstraße 71 in gemütlichem Tempo – die Temperaturen lagen bereits bei knapp 30 Grad – bis nach Estedt, wo es die erste Pause gab. Jürgen Bajerski erläuterte in Estedt ebenso wie später in Engersen die Besonderheiten der Kirchen und führte durch die Gotteshäuser. Im Inneren der historischen Mauern war es zudem angenehm kühl, so dass der Aufenthalt dort eine willkommene Abwechslung für die Radelnden darstellte. „Wir wollen mit unserem Ausflug auch ein wenig Werbung für den Reformationsradweg machen“, nannte Tobias Krüger eine der Beweggründe für die sonntägliche Tour. Drei solcher Strecken gab es in diesem Jahr bereits, im kommenden Sommer sollen weitere Ausflüge auf den Spuren der Reformation folgen.

Bevor die Kirche in Engersen angesteuert wurde und bevor es anschließend mit den Drahteseln wieder zurück nach Gardelegen ging, gab es in Wiepke noch eine Rast unter schattenspendenden Bäumen, verbunden mit einem Picknick.

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