„Wir könnten noch mehr impfen“

Ministerpräsident Haseloff informiert sich über Impf-Alltag im Altmarkkreis

Ministerpräsident besuchte das Gardelegener Impfzentrum
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Gespräch vor Ort: Impfzentrums-Leiter Yves Müller (v. l.) und Landrat Michael Ziche informierten Ministerpräsident Reiner Haseloff über das Impf-Geschehen.
  • Stefan Schmidt
    vonStefan Schmidt
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Ministerpräsident Reiner Haseloff hat am Freitagnachmittag das Impfzentrum in Gardelegen besucht. Dort informierte er sich bei Leiter Yves Müller und Landrat Michael Ziche über die Abläufe vor Ort. Unterstützt werden die Mitarbeiter von Bundeswehrsoldaten.

Gardelegen – Möglich seien bis zu 700 Impfungen pro Tag. Und das ohne vermehrten Aufwand. Das erklärte Yves Müller, der Leiter des zentralen Impfzentrums des Altmarkkreises Salzwedel, das sich an der Philipp-Müller-Straße in Gardelegen befindet, gegenüber Ministerpräsident Reiner Haseloff. Der CDU-Politiker, der eigenen Angaben zufolge selbst noch nicht geimpft ist („Ich bin ein ganz normaler Bürger und deshalb noch nicht an der Reihe“), besuchte am Freitagnachmittag das Impfzentrum im Beisein von Landrat Michael Ziche. Der betonte, dass man die Kapazitätsgrenze bei den Impfungen noch nicht erreicht habe. „Wir könnten noch mehr impfen“, es gebe allerdings nur eine begrenzte Zahl von Impfdosen. Deshalb gebe es durchaus Unzufriedenheit in der Bevölkerung. Neben Gardelegen gibt es weitere Impfzentren in Salzwedel und Kakerbeck.

Lobend erwähnte Ziche die Zusammenarbeit mit der Bundeswehr, die vor Ort unterstütze. „Es klappt alles insgesamt ganz gut“, bilanzierte der Landrat. Wichtig seien dabei auch die parallel stattfindenden Impfungen bei den Hausärzten. Denn sie würden oft den konkreten Gesundheitszustand ihrer Patienten kennen – im Impfzentrum sei man hingegen auf die Angaben auf den ausgefüllten Fragebögen angewiesen. Mittlerweile würde es sogar Terminabsagen im Impfzentrum geben, weil der Betroffene einen Termin beim Hausarzt erhalten habe, berichtete Ziche.

Haseloff kündigte an, dass Sachsen-Anhalt ab diesem Monat 60 000 Impfdosen pro Monat und damit spürbar mehr als bisher erhalten werde. Dies werde das Impftempo erhöhen.

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