1. Metal Open Air am Gardelegener Erlebnisbad: Drei Tage Musik mit zahlreichen Höhepunkten / Positives Feedback

Metal Frenzy: Eine gelungene Premiere

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Großer Sport direkt vor der Bühne: Beim „Metal Frenzy“ durfte natürlich auch das obligatorische Crowd-Surfen nicht fehlen.

Gardelegen. Das war es also, das „1. Metal Frenzy Open Air“ in Gardelegen. Von Donnerstag bis Sonnabend standen insgesamt 37 Bands auf der Bühne und sorgten für harten Gitarrensound, so dass die Festivalbesucher voll auf ihre Kosten kamen.

Dabei waren nicht nur die drei Haedliner an den drei Festivaltagen die Höhepunkte des Festivals. Am Donnerstag zum Beispiel überzeugten die „alten“ Herren von „Grave Digger“ und anschließend zogen die „Grailknights“ mit ihrer bunten Show die Fans in ihren Bann. Schnell sprang der Funke über und die Stimmung kochte förmlich über. Bei „Six Feet Under“ ließen die Metal-Fans ihrem Hobby, dem Headbangen oder auch „Haare schütteln“, freien Lauf. Am Freitag ging es dann weiter zur Sache, wobei sich die vielen Stilrichtungen des Metal immer abwechselten, schließlich sollte ja keine Langeweile aufkommen. Auch von kurzen Regenschauern ließen sich die Festivalbesucher nicht stören und feierten vor der Bühne munter weiter. Zwischen den ganzen harten Metal-Formationen sorgte eine Band für Abwechslung. „Hardbone“ aus Hamburg überzeugten mit klassichem Rock’n’Roll im Stile von „AC/DC“ und heizten der Menge ordentlich ein. Ein wahres Feuerwerk brannten dann jedoch „Caliban“ ab. Mit ihrem harten Metalcore brachten sie die Masse förmlich zum Ausrasten und lieferten damit sicherlich einen Höhepunkt des gesamten Festivals ab.

Den dritten und letzten Festivaltag eröffnete hingegen mit „Blossom 6“ eine lokale Band, ehe es dann munter weiterging. Metal der ganz harten Sorte lieferten am Sonnabendabend dann die beiden Death Metal Bands „Debauchery“ und „Belphegor“ im Doppelpack ab.

„Natürlich war es stressig, aber wir haben von allen Seiten durchweg ein positives Feedback bekommen“, zog Veranstalter Robert Röttger ein erstes Fazit.

Von Tobias Weber

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