Weihnachtskonzert von Andreas Knopf und Martina Weber lockte rund 100 Besucher nach Seethen

„Meine Heimat hab ich gern“

Mit Liedern und Anekdoten über das Weihnachtsfest verzauberten die Jodelkünstler Martina Weber und Andreas Knopf ihre Gäste in der Seethener Dorfkirche.

Seethen. Konzerte in Seethen – für Andreas Knopf und seine Gesangspartnerin Martina Weber sind sie stets so etwas wie Heimspiele. Denn der Jodelkünstler Knopf hat familiäre Wurzeln im Ort und nicht zuletzt deshalb eine große Fangemeinde in der Region.

Am Montagabend konnte das Sängerpaar wieder einmal rund 100 Zuhörer in der Seethener Dorfkirche begrüßen, diesmal zu seinem inzwischen traditionellen Weihnachtskonzert.

Mit festlichen Liedern nahmen Knopf und Weber ihr Publikum dabei mit auf eine musikalische Reise in die Zeit vergangener Kindertage, zurück nach Hause, zu Eltern und Großeltern. Dabei sangen sie Lieder wie „Sind die Lichter angezündet“ und „Weihnachten wie’s früher war“, aber auch Jodelstücke wie „Meine Heimat hab ich gern“.

Auch das Publikum musste sich nicht allein mit der Zuhörerrolle begnügen. Gemeinsam mit dem Sängerduo stimmten die Besucher Weihnachtsklassiker wie „Oh du Fröhliche“, „Ihr Kinderlein kommet“ oder „Stille Nacht, heilige Nacht“ an.

Neben den Weihnachtsliedern trugen die Künstler ihren Gästen aber auch Anekdoten von Weihnachtsfesten vergangener Tage vor und lockerten die Stimmung mit kleinen Einlagen auf. Trotz aller Getragenheit bewiesen die beiden Künstler hier, dass sie durchaus auch eine humorvoll-ironische Seite besitzen. Nachdem Knopf etwa vergessen hatte die richtige CD einzulegen, knallte ihm Martina Weber an den Kopf: „Jeder Gang macht schlank.“ Schlagfertig reagierte Knopf: „Applaus ist das Brot des Künstlers, deswegen bist du auch so dünn.“ Schallendes Gelächter in der Kirche und ein Künstlerpaar, das einander nicht böse sein konnte, man kennt sich schließlich gut.

Mit dem Lied „Die schönste Zeit des Jahres ist die Weihnachtszeit“ entließen die beiden Jodelkünstler ihre Zuhörer dann wieder in die Adventszeit. Die Besucher bedankten sich mit lautem Applaus sowie einem Buch und einer Kerze, überreicht von Gemeindekirchenrat Ingo Grabert, bei den Jodelkünstlern.

Von Alexander Walter

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