Mehrere Tausend sind dabei

2. Livestream-Edition des Gardelegener „Metal Frenzy Open Air“

„Fateful Finality“ waren bei der 2. Livestream-Edition des „Metal Frenzy“ dabei.
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„Fateful Finality“ aus Süddeutschland beendeten mit deftigem Thrash-Metal den ersten Festival-Tag.
  • Tobias Weber
    VonTobias Weber
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Gardelegen/Oebisfelde - Zwei Festivaltage sind zu Ende, wobei insgesamt acht Bands auf der Bühne standen. Im Nordsound Showroom in Oebisfelde fand am Wochenende die 2. Livestream-Edition des „Metal Frenzy Open Air“ statt. Dabei waren die Organisatoren des Gardelegener Metal-Festivals mit dem Verlauf der zweiten Online-Version überaus zufrieden.

Die 2. Livestream-Edition des „Metal Frenzy Open Air“ ist schon wieder Geschichte. Am Wochenende fand das Metal-Festival, das sonst in Gardelegen über die Bühne geht, erneut in digitaler Form statt. In einem ersten Fazit blicken die Organisatoren in jedem Fall positiv auf die beiden Veranstaltungstage zurück.

„Ich bin wirklich zufrieden, denn es ist alles sehr gut gelaufen“, so Mitorganisator Jörg Janikulla. Wie schon im Vorjahr wurde die Livestream-Edition des Gardelegener Metal-Festivals in Oebisfelde produziert, wobei aus dem Nordsound Showroom gesendet wurde. Am Freitag und Sonnabend standen dabei jeweils vier Bands auf der Bühne, während die Auftritte live und direkt online ausgestrahlt wurden. An beiden Tagen waren übrigens mehrere tausend Fans mit von der Partie und verfolgten den Stream im heimischen Garten, im Wohnzimmer oder auch in der Garage. Die Organisatoren hatten zudem extra eine WhatsApp-Gruppe eingerichtet und baten die Fans Bilder von ihren heimischen Metal-Partys zu schicken. Die Fans ließen sich das auch nicht zweimal sagen und sendeten Fotos sowie Videos zu Hauf, die dann jeweils nach der letzten Band im Stream auch gezeigt wurden. „Ich denke, mit dem Zuspruch der Fans können wir absolut zufrieden sein. Technisch ist alles reibungslos gelaufen, wobei wir uns im Vergleich zum Vorjahr deutlich verbessert haben. In Bild und Ton war es qualitativ eine Steigerung“, sagt Janikulla.

Zufrieden waren übrigens nicht nur die Organisatoren. Auch die Bands, die an beiden Tagen auf der Bühne standen, waren begeistert. „Alle waren glücklich und zufrieden. Irgendwie sind alle mit einem Grinsen rausgegangen“, freut sich Janikulla und bedankt sich auch direkt bei seinen vielen fleißigen Helfern. „Alle vor Ort haben einen mega Job gemacht. Und damit liefen die beiden Tage für alle Beteiligten auch durchaus entspannt ab.“

Wer das „Metal Frenzy Open Air“ unterstützen möchte, kann dies tun, in dem er ein Festival-Shirt oder andere Fan-Artikel kauft. Der Shop ist unter www.shop.mfoa.de zu erreichen, wobei Bestellungen noch bis zum morgigen Dienstag, 15. Juni, angenommen werden.

Auch wenn alle Beteiligten mit der 2. Livestream-Edition zufrieden sein können, im nächsten Jahr soll es dann allerdings wieder ein „richtiges“ Live-Erlebnis werden. Das sehen natürlich auch die vielen Fans so, die schon jetzt darauf hinfiebern, wenn das „Metal Frenzy“ auf dem Gelände am Gardelegener Erlebnisbad nach zwei Jahren Abstinenz wieder seine Tore öffnet. „Nach dem Festival ist vor dem Festival und gedanklich blicken wir natürlich schon auf das nächste Jahr. Die Planungen beginnen nämlich schon“, verriet Janikulla abschließend.

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