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Ipse als großes Gartenparadies

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Von: Stefan Schmidt

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Menschen am Teich
Auch im Garten von Detlef Stimbra gab es viele Besucher © Stefan Schmidt

Gieich fünf private Gärten öffneten am Gartentag in Ipse.

Ipse – Die „Offenen Gärten“ gab es am Sonntag überall in der Altmark. Aber es gibt wohl kaum einen Ort, der so eine große Gartendichte aufzuweisen hat wie das kleine Ipse südlich von Gardelegen. Gleich an fünf Stellen konnten Naturfreunde am Nachmittag private Gärten bewundern und sich von den Gartenbesitzern Tipps geben lassen. Neben der Blauschen Villa etwas außerhalb des Dorfes hatte der Verein „Ipse excitare“ vier weitere Gärten rund um die Kirche, die ebenfalls besichtigt werden konnte, geöffnet.

Im Garten des Vereinsvorsitzenden Tilo Mottschall stellte die Hobby-Malerin Kathrin Ludwig nur einen Teil ihrer Bilder aus, „ich hätte noch viel mehr mitbringen können“. Aber soviel Platz ist zwischen den engen Wegen des Mottschall´schen Grundstücks gar nicht. Regina und Jürgen Ziegelski hatten ihr – nun wirklich nicht sehr kleines – Paradies ebenso geöffnet wie fast nebenan Karin Schulze sowie Detlef Stimbra, bei dem die Besucher vor allem den großen Teich mit diversen Kois bestaunten.

In den Jahren zuvor kamen teilweise mehr als 1000 Besucher in den 100-Einwohner-Ort. Diesmal hatten die Organisatoren vorgesorgt: Ein offiziell ausgewiesener Parkplatz am Rande von Ipse sorgte dafür, dass es im Ort selbst nahezu autofrei blieb. Und so spielte sich das Geschehen vor allem rund um die Kirche ab, wo es Schwein am Spieß, Kaffee und Kuchen sowie Live-Musik gab.

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