Für eine regenfreie Fahrbahn

Mehrausgaben in Gardelegen: Gifhorner Straße am Polizeikreisel regelmäßig unter Wasser

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Die Gifhorner Straße in Gardelegen war gestern im Bereich zwischen Polizeikreisel und der Einfahrt zum Rewe-Markt bereits nach dem ersten Regenguss überflutet.

Gardelegen – Am gestrigen Nachmittag war es mal wieder soweit: Die Fahrbahn der Gifhorner Straße zwischen dem Polizeikreisel und der Einfahrt zum neuen Rewe-Markt stand unter Wasser.

Autofahrer mühten sich im Schneckentempo durch die große Pfütze, die sich bereits nach dem ersten von mehreren Regengüssen gebildet hatte.

Dies ist mit ein Grund, warum die Stadt Gardelegen die dortige Regenentwässerung erneuern muss. Dazu ist eine außerplanmäßige Investition in Höhe von 38 000 Euro nötig. Darüber diskutierten die Mitglieder des Gardelegener Bauausschusses bei ihrer Zusammenkunft am Montagabend.

Eigentlich sollte die Regenentwässerung in diesem Bereich während des Neubaus des Rewe-Marktes neu geregelt werden. Wegen des zu beantragenden Wasserrechtes konnte durch den Marktbetreiber diese Vorzugsvariante aber nicht realisiert werden, heißt es in der Beschlussvorlage weiter. Deswegen musste die Hansestadt Gardelegen das Wasserrecht für die Instandsetzung der Regenentwässerung selbst neu beantragen. „Ich hätte ohnehin Probleme damit, wenn ein Privatanbieter unsere Wasserentsorgung übernehmen soll“, erklärte dazu Gardelegens Bürgermeistern Mandy Schumacher im städtischen Bauausschuss. Sie reagierte damit auf Aussagen von Thorsten Bombach, ob es nicht doch einen Dreh geben könne, den Rewe-Markt in diese Investition mit einzubeziehen.

Der Boden der Gifhorner Straße ist entsprechend eines Bohrprofils aus der Landesbohrdatenbank versickerungsfähig. Somit kann das Niederschlagswasser nach dem Wassergesetz des Landes Sachsen-Anhalt nicht abgeleitet werden, da vor Ort eine Versickerung möglich ist. Deswegen soll eine Rohrrigole gebaut werden, um das Niederschlagswasser der Straße zur Versickerung einzuleiten. Die Rohrrigole hat eine Gesamtlänge von 30 Meter und soll auf dem städtischen Grundstück zwischen Gehweg und der Grundstücksgrenze vom Einkaufsmarkt im Bereich des Kreisverkehrs angeordnet werden.  sts/it

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