Mehr An- als Abmeldungen

Wirtschaftliche Entwicklung in Gardelegen trotz(t) Corona-Pandemie

Größere Gewerbeansiedlungen, zum Beispiel im Gewerbe- oder auch Industriegebiet, wird es in diesem Jahr in Gardelegen wohl nicht mehr geben.
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Größere Gewerbeansiedlungen, zum Beispiel im Gewerbe- oder auch Industriegebiet, wird es in diesem Jahr in Gardelegen wohl nicht mehr geben.

Gardelegen – Trotz der durch die Corona-Pandemie hervorgerufenen Wirtschaftskrise mit dem zwischenzeitlichen Lockdown hat Gardelegens Wirtschaftsförderin Julia Schlüsselburg eine positive Bilanz des bisherigen Jahres aus gewerblicher Sicht gezogen.

Sie tat dies in ihrem Bericht während der jüngsten Zusammenkunft des städtischen Wirtschafts- und Finanzausschusses. So habe es seit dem Jahresbeginn, bezogen auf das gesamte Gardelegener Stadtgebiet, mehr Gewerbeanmeldungen als -abmeldungen gegeben. In konkreten Zahlen ausgedrückt: Es gab 63 Anmeldungen, aber lediglich 44 Abmeldungen eines Gewerbes. Vier von fünf Neuanmeldungen betrafen Einzelunternehmen, also Existenzgründer. Was die Ansiedlung von Betrieben angehe, habe es in diesem Jahr bisher 22 Anfragen gegeben, informierte Julia Schlüsselburg. Meist sei es dabei um Flächen mit einer Größe von weniger als fünf Hektar gegangen, listete die Wirtschaftsförderin auf. Für dieses Jahr erwartet Julia Schlüsselburg keine größere Gewerbeansiedlung mehr. Die Gutschein-Aktion für die Einzelhändler und Gastronomen sei hingegen gut angelaufen. „Das ist eine schöne Sache“, konstatierte sie im städtischen Fachausschuss.

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