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Matthias Eisenberg spielte zum wiederholten Mal in der Letzlinger Schlosskirche die Orgel

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Von: Stefan Schmidt

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Matthias Eisenberg sitzt an der Böttcher-Orgel in der Letzlinger Schlosskirche.
Matthias Eisenberg musizierte am Sonntagabend an der Böttcher-Orgel und spielte unter anderem Werke von Wolfgang Amadeus Mozart und Johann Sebastian Bach. © Stefan Schmidt

Seit knapp 25 Jahren gibt Organist Matthias Eisenberg Konzerte im Heidedorf Letzlingen – sogar als die Böttcher-Orgel in Reparatur war.

Letzlingen – Wie oft er schon in der Letzlinger Schlosskirche zu Gast war, „das weiß ich gar nicht“. Das sagte Matthias Eisenberg, einer der profiliertesten Organisten im deutschsprachigen Raum, am Sonntagabend, als er sich kurz vor Konzertbeginn an die Böttcher-Orgel auf der Empore des Gotteshauses setzte.

Seit mehr als 20 Jahren gastiert er jedes Jahr einmal in Letzlingen. Anfangs auch, um Geld für die damals dringliche Sanierung der Orgel einzuspielen. „Er hat sogar an der Orgel gespielt“, erinnert sich Letzlingens Pfarrer Gerd Hinke, der die Besucher vor Beginn des musikalischen Abends begrüßte, „als die Orgel repariert wurde“. Entsprechend schief klang sie damals, „aber das hat ihn nicht gestört“.

Auch Gerd Hinke weiß nicht genau, wie oft der mittlerweile 66-Jährige, der seit sechs Jahrzehnten an der Orgel spielt, schon in der Letzlinger Schlosskirche gastierte. „Aber Silberhochzeit hat er bei uns bestimmt schon gefeiert“, gibt also schon seit rund 25 Jahren im Heidedorf Konzerte, ist sich Hinke sicher.

Zu hören bekamen die Musikliebhaber am Sonntag Werke von Johann Sebastian Bach („An Wasserflüssen Babylon“, „Toccata in C“ und zum Abschluss „Dona Nobis Pacem“), Wolfgang Amadeus Mozart („Andante in F“) sowie Felix Mendelssohn-Bartholdy („Praeludium & Fuga G-Dur“, „Variationen D-Dur“ und „Sonata f-Moll“).

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