„Entwicklung eines Wir-Gefühls“

Mandy Zepig und Kai-Michael Neubüser ziehen im Stadtrat Bilanz

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Eine Bilanz der abgelaufenen Legislaturperiode zog Gardelegens Bürgermeisterin Mandy Zepig während der Stadtratssitzung am Montagabend. Ihr Fazit: „Wir bewegen uns in Richtung einer sehr sozialen Stadt.“

Gardelegen – „Ich bin stolz auf Sie. “ Mit diesen Worten endete die kurze Rede von Gardelegens Bürgermeisterin Mandy Zepig.

Am Montagabend zog sie im Stadtrat eine Bilanz der Arbeit dieses Gremiums, das sich letztmalig in der alten Legislaturperiode traf – tags zuvor wurde ein neuer Stadtrat gewählt.

Zepig ist seit vier Jahren Bürgermeisterin, der Stadtrat wurde ein Jahr vor ihrer Wahl, nämlich 2014, gewählt.

Es habe 39 Stadtratssitzungen gegeben, listete Mandy Zepig auf. Investiert worden sei vor allem in Kindereinrichtungen. Neubau in Mieste, Neubau in Jävenitz, umfangreiche Sanierung in Estedt, dazu Investitionen in die Kita Krümelkiste und an der OdF-Straße: „Wir bewegen uns in Richtung einer sehr sozialen Stadt“, fasste die Bürgermeisterin zusammen.

Hinzu käme, dass die Kita-Beiträge seit Jahren unverändert seien und auch zumindest in den nächsten zwei Jahren stabil bleiben würden. „So lange es geht“, wolle man dies so belassen. Dazu kämen Ausgaben von 500 000 Euro in neue Spielgeräte, um ein attraktives Umfeld für Familien zu schaffen, erklärte Zepig. „Sie können stolz sein auf das, was Sie geleistet haben“, sagte sie mit Blick auf die Stadträte.

Die Zusammenarbeit sei in den vergangenen Jahren „sachlich“ gewesen, „ohne dass wir uns ins Persönliche gestritten hätten“. Dies, so erklärte Mandy Zepig, „gelingt nicht in allen Stadträten“.

Auch Gardelegens Stadtratsvorsitzender Kai-Michael Neubüser ergriff das Wort. Der CDU-Mann aus Wernitz sitzt ab Juli wieder im Stadtrat und erhielt mit Abstand die meisten Stimmen aller Bewerber. Es habe die „Entwicklung eines Wir-Gefühls“ im Stadtrat gegeben, hat er festgestellt. Es habe „eine äußerst angenehme und faire Zusammenarbeit“ gegeben.

Die konstituierende Sitzung des neuen Gardelegener Stadtrates wird voraussichtlich um eine Woche verschoben, wie Mandy Zepig berichtete. Geplant war sie am Montag, 1. Juli. An diesem Abend kommt aber auch der Kreistag erstmalig nach der Wahl zusammen. Weil es Kommunalpolitiker gibt, die in beiden Parlamenten sitzen, wird sich der neue Gardelegener Stadtrat wohl erst am Montag, 8. Juli, konstituieren.

VON STEFAN SCHMIDT

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