Weitere Spende für Umbau des neuen Sitzes des Ambulanten Hospizdienstes

Ambulanter Hospizdienst Gardelegen: Im März soll alles fertig sein

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Thomas Rehbein (links), Kathleen Tanger (von rechts) und Ulrich Paulsen erhielten von Sina und Steffen Wegner von der Stein GmbH eine Spende in Höhe von 5000 Euro für den Ambulanten Hospizdienst.

Gardelegen – Schon seit einigen Wochen sind Handwerker in der Gardelegener Innenstadt in dem Haus an der Ecke Ernst-Thälmann-Straße/ Aschberg und arbeiten an dem Umbau des Gebäudes.

Dort entstehen die neuen Räumlichkeiten des Ambulanten Hospizdienstes Gardelegen, deren zwei Koordinatoren Thomas Rehbein und Kathleen Tanger momentan noch ein Büro im Johanniterhaus „Pfarrer Franz“ haben. Im Eckhaus sind sogar schon einige Veränderungen zu sehen. Der Eingangsbereich ist nicht mehr offen, Wände wurden gebaut, sodass ein kleiner Flur entsteht, von dem mehrere Räume abgehen. Thomas Rehbein erklärt, dass mit dieser Umgestaltung der Eingangsbereich für Rollstuhlfahrer oder Menschen, die auf Rollatoren oder Ähnliches angewiesen sind, nutzbar wird, die unterschiedlichen Höhen können ausgeglichen werden. In der unteren Etage gab es bis vor wenigen Wochen noch eine Treppe, die in die obere Etage führte. Mittlerweile wurde die Treppe abgerissen. Stattdessen wird nun das Treppenhaus, das auch in die Wohnung ins Dachgeschoss führt, genutzt. Weiterhin fanden Elektro- und Wasserinstallation statt, so Thomas Rehbein weiter. „Wir sind im Plan“, freut er sich. Es müssen noch verschiedene Arbeiten durchgeführt werden. Unter anderem müssen noch Maler und Tischler kommen. Angebracht werden an die großen Fenster im unteren Geschoss noch Sicht- und Sonnenschutz. Auch an der Fassade finden noch Arbeiten statt. Fertig soll der Umbau in wenigen Monaten sein, im März sollen die Räumlichkeiten bezogen werden. Dann gibt es in jeder Etage ein Büro und Seminar- bzw. Gruppenräume, unter anderem für das monatlich stattfindende Trauercafé. Die untere Etage soll vor allem für die Arbeit des Ambulanten Hospizdienstes für Erwachsene und in der Etage darüber für die Arbeit des Ambulanten Kinderhospizdienstes genutzt werden.

Finanziert wird der Umbau, der insgesamt 160 000 Euro kostet,je zur Hälfte durch Spenden und die Stiftung, informiert Geschäftsführer Ulrich Paulsen. 80 000 Euro sollen also durch Spenden bis Ende dieses Jahres eingenommen werden. Und das Ziel wurde auch fast erreicht, so Ulrich Paulsen weiter. „Wir könnten unser Ziel noch bis Jahresende erreichen“, ist er sich sicher. Denn gestern wurde ein Spendenscheck an den Ambulanten Hospizdienst Gardelegen übergeben. Geschäftsführer Steffen Wegner und seine Ehefrau Sina von der Stein GmbH aus Erxleben, die Schutzgerüste für Hochspannungsleitungen baut, spendeten 5000 Euro. Insgesamt hat die Firma drei Organisationen unterstützt. Eine davon ist der Ambulante Hospizdienst, weil ein Familienmitglied einst selbst im Hospiz betreut wurde. So sei der Geschäftsführer auf den Ambulanten Kinderhospizdienst aufmerksam geworden.

VON INA TSCHAKYROW

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