Faustschläge am Jävenitzer Osterfeuer und in Kalbe an der Straße der Einheit

Männer ließen Ostern die Fäuste sprechen

Jävenitz/Kalbe. Es sollte eigentlich ein frohes Osterfest werden. Es kam jedoch in Jävenitz und in Kalbe zu tätlichen Auseinandersetzungen, bei denen Männer ihre Fäuste sprechen ließen.

Wie die Polizei mitteilt, wurde ihr um 1 Uhr am Ostersonntag vom Osterfeuer in Jävenitz eine tätliche Auseinandersetzung gemeldet. Vor Ort stellte sich der Sachverhalt den eingesetzten Beamten wie folgt dar: Zwei urinierende Männer, beide 36 Jahre alt, wurden durch einen 19-Jährigen aufgefordert, die Notdurft nicht gegen den Pkw seiner Schwester zu verrichten. Nach einer verbalen Auseinandersetzung, die sich am Wurststand fortsetzte, schlug der 19-Jährige einem der 36-Jährigen mit der Faust ins Gesicht. Die Kontrahenten wurden daraufhin durch Gäste und Security voneinander getrennt. Nachdem die Auseinandersetzung erneut aufflammte, revanchierte sich der 36-jährige Geschädigte mit einem Faustschlag ins Gesicht eines 45-jährigen Mannes.

Um den Sachverhalt in Gänze aufklären zu können, sucht die Polizei nach Zeugen, die Hinweise geben können. Sie möchten sich bitte im Revierkommissariat Gardelegen, Telefon (0 39 07) 72 40, melden.

Bereits am Nachmittag des Ostersonnabend war es gegen 16 Uhr in Kalbe zu einer körperlichen Auseinandersetzung gekommen, und zwar an der Straße der Einheit 13. Der 28-jährige Geschädigte gab gegenüber der Polizei an, dass er vom Beschuldigten, 34 Jahre alt, angegriffen wurde. Der Mann riss ihn zu Boden und schlug gegen seinen Kopf. Grund für den Angriff soll unter anderem eine beschädigte Playstation sein. Der Geschädigte konnte sich in seine Wohnung retten und von dort die Polizei rufen. Er wurde zur Behandlung ins Gardelegener Altmark-Klinikum gebracht. Der Beschuldigte war vor Ort mit einem Pkw Audi unterwegs. Ebenfalls mit ihm am Tatort waren vier weitere Personen in einem grünem Pkw Renault.

Zeugen, die Hinweise geben können, melden sich bitte im Polizeirevier Altmarkkreis Salzwedel unter (0 39 01) 84 80, das für diesen Vorfall zuständig ist.

Von Elke Weisbach

Rubriklistenbild: © dpa

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