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Lichtblütenfestival lässt Kulturorte in der Altmark erleuchten

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Von: Ina Tschakyrow

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Menschen stellen Lichtblütenfestival vor
Stellten das Lichtblütenfestival vor: Marcel Heins vom Förderverein „Historische Region Lindstedt“ (von links), Elvira Chevalier von der Künstlerstadt Kalbe, Heike Rindt vom Landhof Neulingen, Verena Schlüsselburg von der LAG „Mittlere Altmark“, Ralf Engelkamp vom Gutshof Krevese, Wolfgang Schmidt von „Ipse excitare“ und Anja Rohrdiek vom Förderverein „Historische Region Lindstedt“. © Ina Tschakyrow

Von September bis Oktober erleuchten neun Kulturorte in der gesamten Altmark für das Lichtblütenfestival. Die Lichtkunst wird unter anderem in Kalbe, Lindstedt und Krevese gezeigt.

Lindstedt – Zwischen der Dorfkirche, dem Gutshof und dem Gutspark wird es mit Beginn der Dämmerung kreative Lichtinszenierungen geben. Mit 3D-Animationen wird der Gutshof in Lindstedt illuminiert. Dieser ist einer von insgesamt neun Orten, die beim „Lichtblütenfestival 2022 – Kulturorte der Altmark erleuchten“ mitmachen. Das Festival findet vom 2. September bis 8. Oktober statt.

„Die Kulturorte der Altmark sollen miteinander vernetzt werden“, erklärte Projektkoordinator Ralf Engelkamp am Dienstag auf dem Gutshof in Lindstedt die Idee des Festivals. Deswegen wird Lichtkunst auf vielfältige Art, zum Beispiel mit Installationen an der Hauswand, mit szenisch beleuchteten Gebäuden und einer Feuershow, an verschiedenen Orten in der westlichen und östlichen Altmark gezeigt.

Los geht es am 2. September mit der Künstlerstadt Kalbe (siehe Info-Kasten). An diesem Tag werden mit Einsetzen der Dämmerung die Stipendiaten des diesjährigen Internationalen Sommercampus in der Altstadt ihre Kunst in Ausstellungen und Installationen präsentieren. Es wird zudem um die Milde herum eine Lampionkette aufgehängt, informierte Ralf Engelkamp. Die letzte Veranstaltung ist am 8. Oktober im Feinkostladen „Mit Genuss“ in Gardelegen. In der Hansestadt wird bei der Veranstaltung im Lindenhofgarten am 16. und 17. September der Schirmherr des Lichtblütenfestivals, Staatsminister und Minister für Kultur des Landes Sachsen-Anhalt Rainer Robra, sein.

Beim Lichtblütenfestival wird nicht nur Lichtkunst inszeniert, die Besucher können sich auch über Künstler freuen. So spielt in Lindstedt beispielsweise der Cellist Sonny Thet und im Schlosspark in Weteritz die Band „Treibsand“. Auf der Internetseite www.lichtbluetenfestival-altmark.de gibt es weitere Infos, unter anderem zur Geschichte der Orte und zu den Künstlern.

Während des Festivals gibt es für Besucher Leuchtalgen. Diese können in kleinen Flaschen erworben werden. Im Dunkeln leuchten die Algen dann. Gezüchtet werden diese von der Algenfarm in Klötze.

Initiiert wurde die Idee des Lichtblütenfestivals in der gesamten Altmark vom Verein „Ipse excitare“ um den Vorsitzenden Tilo Mottschall. Das Lichtblütenfestival ist ein LEADER-Kooperationsprojekt zwischen der Hansestadt Gardelegen aus der LEADER-Aktionsgruppe (LAG) „Colbitz Letzlinger Heide“ und dem Förderverein „Historische Region Lindstedt“ aus der LAG „Mittlere Altmark“, das noch in die letzte EU-Förderphase fällt.

Die Veranstaltungen für Besucher sind kostenlos. Diese können jedoch weitere kulturelle Planungen, wie zum Beispiel ein erneutes Lichtblütenfestival, mit einer Spende unterstützen. Diese können an den Verein „Ipse excitare“ (Sparkasse Altmark West, IBAN DE62 8105 5555 0200 0167 68) und den Förderverein „Historische Region Lindstedt“ (Sparkasse Altmark West, IBAN DE45 8105 5555 3031 0122 23) überwiesen werden.

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