Siebenter Lindstedter Adventsmarkt mit Märchenspiel, musikalischer Unterhaltung und allerlei für das leibliche Wohl

Lautes Gemecker in der Fachwerkscheune

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Ganz gebannt verfolgten die kleinen und großen Zuschauer die Abenteuer der Geißlein, die erste vom Wolf gefressen wurden…

Lindstedt. Erst furchtsames, dann freudiges „Mäh“ hallte am Sonnabendnachmittag durch die festlich geschmückte Fachwerkscheune des Vereins „Historische Region Lindstedt“ auf dem Gutshof in Lindstedt.

Denn dort erlebten sechs Geißlein – Kathrinchen lag krank im Bett – das Abenteuer ihres Lebens.

… und dann, von der Mutter und „Giselchen“ befreit, einen Freudentanz aufführten, als der Wolf auf Nimmerwiedersehen in den Brunnen stürzte.

Und das hatte nichts mit „Fernsehen ohne Ende“ zu tun, auf das sie sich schon gefreut hatten. Als die Mutter (Marlies Weber) sie allein lassen musste, um Futter zu holen, bekamen sie Besuch vom bösen Wolf (Eveline Gottwald), der sich vom Krämer und Bäcker (Nancy Schiel) erst Kreide für eine hohe Stimme und dann auch noch Mehl für eine weiße Pfote geholt hatte. Damit überlistete er die Geißlein (Ines Mekelberger, Gisela Thunecke, Annika Freytag, Sophia-Madeleine Yamann, Anke Gitschel und Dana Schulze) und fraß sie auf. Nur „Giselchen“ konnte sich im Uhrenkasten verstecken und der Mutter anschließend helfen, ihre Geschwister wieder zu befreien. Da war die Freude nicht nur bei den Geißlein, sondern auch bei den vielen kleinen und großen Märchenfans groß, die sich zum Start des siebenten Adventsmarktes gleich einen Platz vor der Bühne gesichert hatten und mit Beifall nicht sparten.

Max Rohrdiek (links) und Moritz Krüger genossen auf den Strohballen ihre Buletten.

Und nicht nur das Team der Kita „Entdeckerland“, das wieder Konrad Fuchs als Erzähler engagiert hatte, sorgte für Unterhaltung. Das taten auch Jagdhornbläser des Hegerings sowie der Männergesangsverein Lindstedt, der zum gemeinsamen Weihnachtsliedersingen einlud. Auch alle anderen örtlichen Vereine brachten sich in den Adventsmarkt ein. So gab es beispielsweise von den Jägern gebackenes Wildschwein mit Sauerkraut, von der Volkssolidaritätsortsgruppe frisch gebackene Prilleken und von den Einsatzkräften der Feuerwehr kalte Getränke, die auch an den zahlreichen wärmenden Feuerstellen des liebevoll beleuchteten Hofes genossen werden konnten. Für das Ambiente hatten auch die Sportler des SV Wacker gesorgt.

Von Elke Weisbach

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