19. offene Kreismeisterschaft im jagdlichen Schießen im Schießpark „Am Kahnberg“ bei Berge

Auf laufenden Pappkeiler geschossen

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Bei der Disziplin Skeet kamen orangefarbene Wurfscheiben abwechselnd aus dem Hoch- und Niederhaus, die die Jäger treffen mussten. Kampfrichter Kurt Volber (Mitte) bewertete die Teilnehmer.

Berge. Abwechselnd kamen die orangefarbenen Wurfscheiben für die Teilnehmer an der Schrotdisziplin Skeet aus dem Hoch- und dem Niederhaus, die „Tontauben dürfen aber nicht gleichzeitig mit einem Schuss getroffen werden, sondern jede Scheibe einzeln“, erklärte Michael Baumgarten.

Er ist der Leiter des Schießparks „Am Kahnberg“. Skeet war eine der insgesamt sechs Disziplinen der 19. offenen Kreismeisterschaft im jagdlichen Schießen. Und so schossen die Jäger und Jägerinnen aus den Hegeringen des Altmarkkreises Salzwedel sowie benachbarten Landkreisen am Sonnabend auch die Wettkampfdisziplinen 100 Meter stehend angestrichen auf einen Papp-Rehbock, 100 Meter stehend freihändig auf einen Überläufer, 100 Meter liegend freihändig auf einen Papp-Fuchs, 50 Meter auf einen laufenden Papp-Keiler – was laut Michael Baumgarten eine klassische Art ist, um sich auf die Drückjagd vorzubereiten – und Trap.

Karina Gaedecke vom Hegering Heidau Drömling bei der Disziplin 50 Meter auf einen laufenden Papp-Keiler.

Bei der letzten Disziplin stehen die Teilnehmer an fünf Positionen und schießen nacheinander und reihum auf die Wurfscheiben, „dadurch verändert sich der Winkel“, so der Schießpark-Leiter und deswegen sei das Schießen auch schwieriger. Deswegen wurden diese und die weiteren Disziplinen von den Jäger und Jägerinnen für die Kreismeisterschaft, die von der Jägerschaft Gardelegen ausgerichtet und von dieser sowie den Jägerschaften Klötze und Salzwedel veranstaltet wurde, zuvor im Schießpark geübt. Und „das, was hier geschossen wird“, sei laut Michael Baumgarten auf die Praxis für die Teilnehmer übertragbar. Und mit der Anzahl dieser, die bei der offenen Kreismeisterschaft mitmachten, war der Schießsport-Leiter zufrieden. „So um die 80 Jäger, das ist die normale Starterzahl. “ Die schossen am Sonnabend in sechs Wettkampfklassen: Damen (offen), Jugendklasse (bis 27 Jahre), Offene Klasse (28 bis 54 Jahre), Altersklasse (55 bis 64 Jahre), Senioren (ab 65 Jahre) und Gäste (offen).

Außerdem konnten sich die Jäger und Jägerinnen mit ihrer Teilnahme an der offenen Kreismeisterschaft für die Landesmeisterschaft im jagdlichen Schießen qualifizieren.

Von Ina Tschakyrow

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