Sanierung und Umbau des Gebäudes an der Philipp-Müller Straße hat begonnen

Gardelegen: Kreis-Außenstelle zieht ins JFZ

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Vor rund vier Wochen haben die Arbeiten am Gebäude der Außenstelle der Kreisverwaltung in Gardelegen begonnen. Vom 26. bis 31 August werden die Mitarbeiter nun umziehen und sind ab dem 1. September im JFZ am Tannenweg anzutreffen.

Gardelegen/Salzwedel. Bereits seit dem 13. Juli wird das Gebäude der Gardelegener Außenstelle der Kreisverwaltung an die Philipp-Müller-Straße umgebaut und saniert, und zwar im Untergeschoss. Dennoch waren die Mitarbeiter bisher vor Ort.

Das wird sich nun ändern, wie Kreissprecherin Birgit Eurich informiert. „Um während der weiteren Umbauphase das bisherige Dienstleistungsangebot in Gardelegen aufrecht erhalten zu können, werden die Kollegen der einzelnen Fachbereiche in ein Gebäude des Jugendförderzentrums (JFZ) in Gardelegen umziehen.“ Der Umzug erfolgt von Mittwoch, 26., bis Montag, 31. August. An diesen Tagen ist die Außenstelle der Kreisverwaltung geschlossen. Die Kollegen sind auch telefonisch nicht zu erreichen. In dringenden Angelegenheiten möchten sich laut Eurich die Bürgerinnen und Bürger telefonisch an die Fachbereiche in Salzwedel wenden: Jugendamt: (0 39 01) 8 40-3 68, Sozialamt und Wohngeldbehörde: (0 39 01) 8 40-4 68, Gesundheitsamt: (0 39 01) 8 40-5 70.

Ab Dienstag, 1. September, ist die Außenstelle der Kreisverwaltung in Gardelegen dann am Tannenweg 17 d zu den bekannten Sprechzeiten wieder geöffnet. Ortsunkundigen weisen Hinweisschilder den Weg von der Philipp-Müller-Straße 18 an die neue Adresse. Keine Änderungen gibt es hinsichtlich der telefonischen Erreichbarkeit ab dem 1. September. Die Außenstelle hat weiterhin die Telefonnummer (0 39 07) 5 30.

Hintergrund der Baumaßnahme ist die Unterbringung des Jobcenters in dem Gebäude, und zwar im Unter-, Erd- und ersten Obergeschoss. Im zweiten Obergeschoss ist dann die Außenstelle der Kreisverwaltung zu finden.

Für Rollstuhlfahrer wird ein Raum im Untergeschoss hergerichtet, zu dem die zuständigen Sachbearbeiter bei Bedarf gehen werden. Es erfolgt die Erneuerung der Elektro- und Heizungsanlage sowie der Sanitärräume. Außerdem werden neue Decken untergehangen, gemalert und neue Bodenbeläge verlegt. Dazu kommt die Aufarbeitung der Innentüren im Westflügel, die zu den wenigen vorhandenen bauhistorischen Türen gehören. Sie werden nach Möglichkeit wieder eingebaut, ansonsten gesichert. Im vorhandenen Treppenhaus wird der Abgang in das Untergeschoss, der bisher nur von außen vorhanden war, integriert.

Die Aufträge für die Gewerke Baustelleneinrichtung, Elektro, Blitzschutz, Heizung und Mauerwerkstrockenlegung wurden alles erteilt. Die Baumaßnahmen werden voraussichtlich bis Ende 2016 andauern. Insgesamt wird der Umbau und die Sanierung der Außenstelle in Gardelegen 1,9 Millionen Euro kosten. 1,4 Millionen Euro davon werden in diesem Jahr verbaut.

Von Elke Weisbach

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