Mindestgebot: 250 000 Euro bei Versteigerung in Berlin

Das Gut kommt unter den Hammer

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Das Gebäude der ehemaligen Brennerei mit dem markanten Backstein-Schornstein gehört ebenso zum Guts-Areal wie 17 weitere Objekte.

Gardelegen. Es besteht aus 18 verschiedenen Objekten – vom Fünf-WE-Wohngebäude bis zur ehemaligen Brennerei. Das Gut Isenschnibbe, das ehemalige Volkseigene Gut (VEG) am nördlichen Stadtrand von Gardelegen, ist fast so etwas wie ein geschlossener kleiner Stadtteil für sich.

Dieses Gutsgelände, mehr als 43 000 Quadratmeter groß, wird versteigert. Und zwar im Dezember in Berlin. Im Versteigerungskatalog wird für das Areal samt der Gebäude ein Mindestgebot von 250 000 Euro angesetzt.

Das ehemalige Volkseigene Gut wird in Berlin versteigert.

Das Kulturdenkmal „Gut Isenschnibbe“ wird als „großzügiger Gutshof, bestehend aus mehreren Gebäuden mit gewerblicher- bzw. Wohnnutzung“ beschrieben. Und weiter wird das Objekt umschrieben mit „am und innerhalb der Gebäude sind Sanierungs- und Modernisierungsmaßnahmen in unterschiedlichen Größenordnungen erforderlich“. Mit anderen Worten: Wer das Gut ersteigern will, muss nicht nur die reine Kaufsumme hinblättern, sondern künftig auch Sanierungskosten einplanen.

Bestandteil des Gutes sind 18 verschiedene Objekte. Dazu gehören der ehemalige Schafstall, der ehemalige Pferdestall, alte Güllebehälter und ein Strohlager, aber auch Wohngebäude. Von den zwölf Wohnungen sind nach Angaben des Auktionshauses derzeit zehn vermietet. 21 Gewerbeeinheiten mit einer Gesamtfläche von fast 180 Quadratmetern sind außerdem vermietet.

Ausdrücklich nicht Bestandteil der Versteigerung ist das historische Schloss Isenschnibbe, das sich in Privatbesitz befindet. Es wird in der Auktionsbeschreibung zwar als „benachbartes Schloss“ mit aufgeführt, steht aber nicht zur Versteigerung.

Von Stefan Schmidt

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