Ausbau soll im August beginnen

Klingberg in der Gardelegener Altstadt: 440.000 Euro „für kleines Gässchen“

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Der Klingberg in der Gardelegener Altstadt ist 165 Meter lang und soll für insgesamt 440.000 Euro saniert werden. Voraussichtlicher Baustart ist im August.

Gardelegen – Engelhard Behrends verbreitete Optimismus. Er sei sich sicher, so erklärte Gardelegens Bauamtsleiter am Montagabend während der Sitzung des städtischen Bauausschusses, dass die Baumaßnahme noch in diesem Jahr, nämlich Ende November, fertig werde.

Gemeint ist der grundhafte Ausbau des Klingbergs, einer Einbahnstraße in Gardelegens Altstadt. Die 165 Meter lange Straße verbindet die Nicolaistraße mit der Burgstraße und führt direkt an der Otto-Reutter-Grundschule vorbei.

Der hintere Pausenhof dieder Grundschule wird bis Ende Juli erweitert, erfuhren die Bauausschuss-Mitglieder. Deshalb könne die Straße mitsamt des Gehwegs nicht parallel saniert werden. Die Schulhofgestaltung „kostet Zeit und Kraft“, erklärte Engelhard Behrends. Deshalb könne der Klingberg erst ab August in Angriff genommen werden.

Für diese Altstadt-Straße fallen für die Anwohner keine Straßenausbaubeiträge an, weil der Klingberg im Sanierungsgebiet liegt und zu 80 Prozent gefördert wird. Die Gesamtkosten liegen bei 440.000 Euro. Die Summe ist nach den Erfahrungen vergangener Straßenbaumaßnahmen, die stets teurer als geplant geworden sind, bereits aufgestockt worden.

Behrends glaubt, dass das Geld dafür ausreiche, nämlich „440.000 Euro für dieses kleine Gässchen“. Und auch Bauausschuss-Vorsitzender Gustav Wienecke hält das für „viel Geld“, auch wenn es überwiegend Fördergeld dafür gebe. „Aber wir müssen ja auch unseren Eigenanteil mit einrechnen.“

Die Mitglieder des Gardelegener Bauausschusses stimmten der Klingberg-Sanierung einmütig zu.

VON STEFAN SCHMIDT

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