150.000 Euro Fördergeld für leer stehendes Gebäude stehen bereit

Kleinbahnhof in Gardelegen soll gesichert werden

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Der Kleinbahnhof am Burgwall in Gardelegen steht seit vielen Jahren leer und verfällt immer mehr. Nun gibt es Fördergeld, um das Gebäude erstmal zu sichern.

Gardelegen – Seit vielen Jahren steht der ehemalige Kleinbahnhof am Rande des Bürgerparks in Gardelegen leer. Mehrere private Besitzer wechselten sich ab. Und auch aktuell gehört das Gebäude, das ein Einzeldenkmal ist, einer Privatperson.

Zumindest eine Absicherung könnte es aber demnächst geben.

Denn im nächsten städtischen Ausschuss für Bau- und Ordnungsangelegenheiten am kommenden Montag geht es um die Aufhebung eines Sperrvermerks im aktuellen Haushalt. Anlass ist die Bereitstellung von Fördergeld durch das Landesverwaltungsamt. Es geht um 150.000 Euro, die zur Verfügung gestellt werden, um das Gebäude abzusichern. Bisher steht rund um den Kleinbahnhof am Burgwall lediglich ein provisorischer Bauzaun.

Bei dem Fördergeld handelt es sich „um eine 100-prozentige Förderung“, wie es in der Beschlussvorlage heißt. „Ein Eigenanteil des Investors ist nicht erforderlich.“ Ins Auge gefasst wird eine Gesamtmaßnahme, die neben der Sicherung auch den Erwerb, eine anschließende Sanierung und eine Nutzungszuführung beinhaltet. Dazu soll mit dem jetzigen Investor ein so genannter „Ordnungsmaßnahmenvertrag“ abgeschlossen werden.

Dies bereitet der Sanierungsträger der Stadt, die Saleg (Sachsen-anhaltinische Landesentwicklungsgesellschaft), vor. Die Saleg begleitet das Verfahren anschließend auch treuhänderisch. Dieser Vertrag bildet zugleich „die Grundlage für die Abrechnung der bewilligten Fördermittel“, wie es in der Beschlussvorlage weiter heißt.

VON STEFAN SCHMIDT

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