Neujahrsschießen der Landwehrschützen Jävenitz / Nichtschütze mit bestem Ergebnis

Kleinau zeigte es den Aktiven

Am Feuer wurden viele Gespräche geführt und sich mit Glühwein aufgewärmt. Der nicht aktive Sören Kleinau (rechts) wurde zum Grillmeister bestimmt und erzielte am Ende das beste Ergebnis. Fotos (3): Lübke

mal Jävenitz. Seit 2001 richten die Landwehrschützen Jävenitz ihr Neujahrsschießen aus. Um Chancengleichheit herzustellen, wird dabei mit offenem Visier, also mit „Kimme und Korn“, geschossen.

Besonders gut angenommen wird der sportliche Vergleich auch durch die „Nicht-Schützen“, die getrennt gewertet werden.

Der rund 30 Mitglieder zählende Verein konnte auch in diesem Jahr wieder stolz auf die große Beteiligung sein. Am Neujahrsschießen nahmen etwa genauso viele Nichtaktive wie Aktive teil. Mit 22 von 30 möglichen Ringen zeigte der 74-jährige Dieter Herrmann beispielsweise, dass er noch nichts verlernt hat.

Als wahres Talent beim ersten Schießen des Jahres im Heidedorf zeigte sich Sören Kleinau. Mit 28 von 30 möglichen Ringen erzielte er das beste Ergebnis des Tages – und das als „Nicht-Schütze“. Allerdings hält der Gesamtsieger engen Kontakt zum Verein und wurde bereits vorher zum Grillmeister ernannt. In der Wertung der Nichtaktiven sicherte sich Marcel Wenzlaff mit 27 Ringen den zweiten Platz. Dritter wurde Christian Glatz mit 24 Ringen.

Bei den Aktiven blieb der Titel nicht im Dorf, sondern ging zu Schützenbruder Ortwin Bartels nach Lehre, denn von Anfang an sind auch einige Schützen des befreundeten Vereins aus der Nähe von Braunschweig mit dabei. Er erzielte mit 27 Ringen ein gutes Ergebnis. Silber sicherten sich die Jävenitzer Rudi-Rolf Kuschfeldt gemeinsam mit Dietmar Schul und Dirk Pieper, die alle 26 Ringe erzielten.

Bei Bratwurst und Glühwein ließ es sich nach dem Schießen gut am Lagerfeuer aushalten. Für alle Beteiligten war es ein gelungener Start ins neue Jahr, in dem auch wieder das Herren- und Frauentagsschießen stattfinden wird, wobei das jeweils andere Geschlecht für die Versorgung verantwortlich ist. Mit dem Schützenfest am dritten Juni-Wochenende folgt dann das Highlight des Jahres.

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