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Freiluft-Konzert von „Classic Brass“ auf Gut Zichtau

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Von: Stefan Schmidt

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Tuba mit Zuhörern
Etwa 150 Zuhörer kamen zum Konzert © Stefan Schmidt

Das Blechbläserensemble „Classic Brass“ spielte auf Gut Zichtau unter freiem Himmel.

Zichtau – Die fünf Musiker kennen den Weg an die Hellberge bereits. Zum wiederholten Mal gastierte das Blechbläserensemble „Classic Brass“ in Zichtau, diesmal am Freitagabend auf Gut Zichtau.

Dort, unter freiem Himmel auf der Freifläche zwischen Orangerie und ehemaligem Rinderstall, lauschten etwa 150 Musikfreunde den Klängen des im Jahr 2009 vom Dresdner Trompeter Jürgen Gröblehner gegründeten Ensembles. Gröblehner lebt heute im mittelfränkischen Neuendettelsau und tourt seit Jahren mit seinen Musikerkollegen Zoltan Nagy (Trompete), Christian Fath (Horn), Szabolcs Horvath (Posaune) und Roland Krem an der Tuba durch zahlreichen Länder. Mehr als 900 Konzerte hat „Classic Brass“ mittlerweile gegeben – und Zichtau ist immer wieder eine der Stationen der Berufsmusiker. Und so durfte eine alte Bekannte für Gröblehner und Co., die Zichtauerin Gisela Pfeil, die Begrüßungsworte sprechen.

„Magical Music“ heißt das diesjährige Konzertprogramm. Mit dabei: Wolfgang Amadeus Mozarts „Arie der Königin der Nacht“ aus der Oper „Die Zauberflöte“, dargeboten als Solo-Part von Trompeter Zoltan Nagy, aber auf der Piccolo-Flöte – ein äußerst schwieriges Unterfangen, für das der Musiker bei Gelungen „einen Kasten Bier“ versprochen bekam. Dazu das ebenfalls weltbekannte „Air“ aus der Feder von Johann Sebastian Bach, später die italienische Arie „Torna a Surriento („Komm zurück nach Sorrent“), komponiert im Jahre 1894 von Ernesto de Curtis. Bis zur Pause ging es mit dem „Karneval von Venedig“ italienisch weiter, ehe sich die Besucher bei Wein, Sekt und Bratwurst stärken konnten.

Im zweiten Teil des Konzerts gab es mit Elvis Presleys „Can´t Help Falling In Love“ auch ein modernes Stück, das von „Classic Brass“ auf seine ganz spezielle Weise interpretiert wurde. Applaus gab es auch für Oskar Böhmes „Russischen Tanz“ sowie den „Ungarischen Tanz Nr. 1“ aus der Feder von Johannes Brahms. Das Konzert endete – beinahe mit Sonnenuntergang – mit Arrangements des Ensemble-Mitglieds Christian Fath: „LiedGUT – wonderful“.

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