Feierliche Grundsteinlegungen für Kindertagesstätten in Estedt und Jävenitz

„Kita wird ein Schmuckstück“

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Bürgermeisterin Mandy Zepig und Finanzminister André Schröder mauerten in Jävenitz die Zeitkapsel ein.

Estedt / Jävenitz. „Heute ist ein besonderer Tag“, sagte Bürgermeisterin Mandy Zepig am gestrigen Donnerstagvormittag, „denn an einem Tag finden gleich zwei Grundsteinlegungen statt.“

Und zwar in Estedt für die Kindertagesstätte (Kita) „Hellbergwichtel“ und in Jävenitz für den Ersatzneubau der Kita „Weidenkätzchen“.

Die Errichtung der neuen Kindereinrichtungen sei laut Mandy Zepig wichtig für eine „zukunftssichere Stadt“ und für eine „familienfreundliche Region, denn Kinder sind die Zukunft“, sagte Landrat Michael Ziche. Zudem seien diese Großbauprojekte der Stadt Gardelegen wichtig für eine gute „frühkindliche Betreuung“, wie André Schröder, Sachsen-Anhalts Finanzminister, hinzufügte.

Er erklärte zudem, dass der Umbau und die Sanierung des Gebäudes der Estedter Kita besonders sei, denn die Finanzierung des etwa 2,4 Millionen Euro teuren Objektes werde zu 100 Prozent von Stark V gefördert. „Und die Kita wird ein echtes Schmuckstück sein.“

Bauplaner Matthias Lohfink zeigte das von Jävenitzer Kindern gemalte Bild für die Zeitkapsel.

Bevor der Grundstein in Estedt verlegt wurde, füllten Mandy Zepig, André Schröder und Ortsbürgermeister Volker Schmidt die kupferne Zeitkapsel mit Zeitungen, Bauplanungen und Geld, um diese anschließend einzumauern und darüber den Grundstein zu verlegen. Darauf folgten die drei Hammerschläge auf den symbolischen Grundstein, die Mandy Zepig wie auch später in Jävenitz den „Planern und allen, die mit den Vorbereitungen beschäftigt waren, den Bauarbeitern und den Kindern, die die Einrichtung lebendig machen und ihre Kindheit darin verbringen“ widmete.

Die Anwesenden bei der Jävenitzer Grundsteinlegung wurden von der „Bienen“- und der „Blumen“-Gruppe der örtlichen Kita mit Liedern überrascht.

Anschließend fuhren die Anwesenden zur zweiten feierlichen Grundsteinlegung nach Jävenitz. Dort hatten die Mädchen und Jungen der „Bienen“- und „Blumen“-Gruppe des „Weidenkätzchens“ Lieder für Mandy Zepig, André Schröder, den CDU-Landtagsabgeordneten Uwe Harms, Landrat Michael Ziche, Stadtratsmitgliedern, Mitarbeitern der Gardelegener Stadtverwaltung sowie weiteren am Bau Beteiligten gesungen.

Nachdem alle Dokumente hineingelegt wurden, verschlossen Matthias Lohfink (links) und Bauleiter Udo Wendorf die Röhre.

Dann wurde auch dort die von dem Bauplaner Matthias Lohfink und dem Bauleiter Udo Wendorf eines Stendaler Unternehmens, welches für die Rohbauarbeiten zuständig ist, die Zeitkapsel zusätzlich mit einem von den Kindern gebasteltem Plakat und einer Liste mit den jetzigen Mitarbeitern der Kita befüllt sowie anschließend von Mandy Zepig und André Schröder eingemauert und mit dem Grundstein belegt. Und für diesen wurde in Jävenitz ein besonderer Platz ausgesucht: der Eingangsbereich des etwa 1200 Quadratmeter großen und für 100 Kinder Platz habenden Gebäudes. „Dann laufen die nächsten Jahre immer alle über den Grundstein“, erklärte Matthias Lohfink.

Bevor die Zeitkapseln – es gab welche für beide Kitas – eingemauert wurden, lötete Thoralf Engel die Verbindungsstellen.

Die Kosten des Jävenitzer Ersatzneubaus in Höhe von 2,5 Millionen werden zu 75 Prozent von Stark III gefördert, wie André Schröder mitteilte. Und diese Investition, also die Entscheidung für den Neubau sei wichtig, denn „der beste Grund für das Bauen ist, mehr Plätze für Kinder zu schaffen“.

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