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Kirschen blühen nicht im Apfelweg in Lindstedt

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Von: Ina Tschakyrow

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Bäume am Weg
Im Apfelweg in Lindstedt sind etliche Bäume vertrocknet. © Ina Tschakyrow

Im Apfelweg in Lindstedt sind 23 Bäume vertrocknet. Mit Baum-Paten könnten neue Bäume gepflanzt und gepflegt werden.

Lindstedt – Am Apfelweg in Lindstedt, der hinter dem Weg vom Torhaus in Lindstedt nach ein paar hundert Metern beginnt, gibt es viele vertrocknete Bäume. Dort wachsen vor allem Kirschbäume. Insgesamt sind dort 23 Bäume vertrocknet. Viele der Bäume haben zudem vertrocknete Äste.

Ein Bürger, informierte Ortsbürgermeister Siegfried Jordan während der Sitzung des Ortschaftsrates, die kürzlich in Lindstedterhorst vor dem ehemaligen Feuerwehrgerätehaus stattfand, habe angefragt, ob diese Bäume entnommen und neue angepflanzt werden können. Daraufhin habe der Ortsbürgermeister bei Stadtverwaltungsmitarbeiter Hendrik Brune, der im Grünbereich für Bäume in den Ortschaften zuständig ist, nachgefragt. Für das Entnehmen der vertrockneten Bäume bzw. die Pflege der noch vorhandenen Kirschbäume und das Anpflanzen von neuen Bäumen wurde nach einer Fördermöglichkeit gesucht, aber bisher ohne Ergebnis, informierte Siegfried Jordan. Im Haushalt für dieses bzw. nächstes Jahr ist kein Geld für das Neuanpflanzen und die Pflege vorhanden. Dazu muss auch noch Verschiedenes mit den Flächeneigentümern geklärt werden, beispielsweise wo die Grenzen der Flächen verlaufen, da ein neu eingepflanzter Baum drei Meter von der Grundstücksgrenze entfernt stehen muss.

Möglich wäre, dass es für die neuen Bäume Paten gibt, die diese pflegen. Es wäre gut, verlas der Ortsbürgermeister die Antwort seiner Anfrage an Hendrik Brune, wenn es im ersten Jahr Einwohner gibt, die das Wässern der neu eingepflanzten Bäume übernehmen würden. Es könnte somit ein Projekt zwischen der Stadt und Lindstedt entstehen.

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