Noch nicht alle Genehmigungen und Freigaben für Einrichtung da

Kinderzentrum Estedt: Einzug verzögert sich

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Der Eingangsbereich im neuen Estedter Kinderzentrum. Der eigentlich für diese Woche geplante Einzug von Erzieherinnen und Kindern verzögert sich noch.

Estedt – Eigentlich sollte längst Leben in den Räumen sein. Doch statt herumlaufender Kinder beherrschen im und am Kinderzentrum in Estedt immer noch Bauarbeiter die Szenerie.

Am Montag sollte, so war der ursprüngliche Plan, das rund drei Millionen Euro teure Kinderzentrum, in dem Kita, Krippe und Hort untergebracht sind, seinen Betrieb aufnehmen.

Doch dieser Einzugstermin verzögert sich. Das bestätigt Gardelegens Bauamtsleiter Ottmar Wiesel lauf Anfrage der Altmark-Zeitung. Seinen Angaben zufolge hat die Stadt als Träger der Einrichtung „noch nicht alle Genehmigungen und Freigaben erhalten“. Für die Schlussabnahmebescheinigung des Brandschutzprüfers würden noch „einige Nachweise der Baufirma verlangt“.

Dazu komme, dass das Ergebnis der Trinkwasserprobe noch ausstehe. Auch das Bauordnungsamt des Kreises habe noch einige Unterlagen angefordert. Ottmar Wiesel weiter: „Das Jugendamt gibt die Nutzungsgenehmigung, sobald alle anderen Scheine ,grün‘ vorliegen.“ In der Stadtverwaltung geht man davon aus, „dass sämtliche Forderungen im November erfüllt werden“. Der Umzug würde dann „unverzüglich operativ durchgeführt.“

Seit dem Baubeginn im März 2018, also vor rund anderthalb Jahren, werden die Mädchen und Jungen aus Estedt und Umgebung in der drei Kilometer entfernten Kita „Wichtelstübchen“ in Berge betreut. In der nun so gut wie fertig sanierten Einrichtung in Estedt gibt es künftig zwei Krippenbereiche, zwei Hortbereiche und drei Kita-Bereiche.

VON STEFAN SCHMIDT

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