Altmärkisches Heimatfest: Nur ein offizieller Parkplatz vorgesehen, und zwar an der ehemaligen VG

1,1 Kilometer Fußmarsch zum Fest

Auf dem Gelände der ehemaligen Verwaltungsgemeinschaft (VG) Südliche Altmark am Hopfentunnel stehen ausreichend Parkplätze für das Altmärkische Heimatfest bereit. Von dort sind es aber 1,1 Kilometer bis zur Festmeile. Foto: Schmidt

Gardelegen. Bei großen Festen ist immer die Frage: Wo können Besucher parken? So auch im Vorfeld des Altmärkischen Heimatfestes. Die größte Veranstaltung in Gardelegen in diesem Jahr findet vom 21. bis 23. Juni in der Innenstadt statt.

Erwartet werden nach Angaben des Organisators Alexander Kopke zwischen 15 000 und 20 000 Besucher – also etwa doppelt so viele Menschen wie beim alljährlichen Gardelegener Hansefest, das in diesem Jahr in das Altmärkische Heimatfest integriert wird.

Beim Hansefest wird normalerweise geparkt, wo Platz ist. Zum Beispiel auf einem der offiziell ausgewiesenen Parkplätze rund um die Altstadt: Postparkplatz, Tivoliparkplatz, Wallparkplatz. Der Tivoli wird zum Altmärkischen Heimatfest aber Bestandteil des Programms sein. Und Wallparkplatz sowie Postparkplatz sind schlichtweg zu klein, um Besuchermassen aufzunehmen.

Deshalb wird die Parkfläche vor der ehemaligen Verwaltungsgemeinschaft (VG) Südliche Altmark südlich des Hopfentunnels von der Stadt als offizielle Parkfläche ausgewiesen. Dort ist Platz für mehrere hundert Autos. Von dort aus sollen die Besucher der Veranstaltung in die Innenstadt gelangen. Allerdings: Der Weg dorthin ist weit. Genau 1,1 Kilometer liegen zwischen dem VG-Parkplatz und dem südlichen Bereich der Gardelegener Fußgängerzone. Dies bedeutet einen Fußmarsch von knapp 20 Minuten, ehe man am Beginn des Festgeländes angelangt ist.

Vorteil dieser Parkfläche: Sie kann kostenlos genutzt werden. Beim Sachsen-Anhalt-Tag 2011 war dies anders. Dort gab es für die auswärtigen Besucher zwei Großparkplätze außerhalb der Stadt – im Gardelegener Industriegebiet und am Freibad. Das Abstellen der Autos kostete dort Geld. Mit Shuttle-Bussen ging es anschließend in die Innenstadt. Allerdings: Damals wie auch bei den Hansefesten parkte irgendwie jeder, wie er wollte. Auch dort, wo es nicht vorgesehen war. Wohl auch beim Altmärkischen Heimatfest.

Von Stefan Schmidt

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare