Eigentümerwechsel

Kellerberge: Gespräche zu neuer Buswendeschleife laufen noch

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Vor etwas mehr als einem Jahr ist ein Erstklässler auf der B 188 in Höhe des Wohngebietes Kellerberge überfahren worden. Wann es dort zu baulichen Veränderungen kommt, ist derzeit noch unklar.

sts Kloster Neuendorf. Die Tragik ist etwas mehr als ein Jahr her: Im vergangenen September wurde ein Erstklässler in Höhe des Wohngebiets Kellerberge morgens beim Warten auf den Schulbus von einem Fahrzeug erfasst und getötet. Der Junge war auf die Straße gelaufen.

Damit sich solche Unfälle nicht wiederholen, hatten sich Stadt, Kreis und Straßenbaubehörde auf eine Veränderung im betroffenen Bereich geeinigt. Die Schulbusse sollen künftig in Richtung Kellerberge abbiegen und dort eine Buswendeschleife nutzen, wo die Kinder ein- und aussteigen, und anschließend wieder auf die B 188 zurückfahren.

Doch das dauert, wie Gardelegens Bürgermeisterin Mandy Zepig erklärte. Denn es habe einen Eigentümerwechsel gegeben, so dass mit dem neuen Besitzer der angedachten Fläche für die Buswendeschleife neu verhandelt werden müsse. Sollte es zu keiner Einigung kommen, „dann hätte sich diese Variante leider erledigt“, erklärte sie im Gardelegener Sozialausschuss. Nun müsse man abwarten.

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