Keine zwei Preise mehr

In vielen Dorfgemeinschaftshäuser gibt es auch Feiern. Unterschiedliche Mieten für Einheimische und Auswärtige soll es nach der Zwangseingemeindung aber nicht mehr geben.

sts Gardelegen. Es gibt viel zu tun. Wenn in wenigen Tagen zahlreiche Umland-Gemeinden zur Stadt Gardelegen kommen, dann muss auch ein Blick auf diverse Satzungen geworfen werden.

So zum Beispiel bei den Dorfgemeinschaftshäusern, die es in zahlreichen Orten gibt. „Unser Ziel ist eine Vereinheitlichung“, sagt Gardelegens Bürgermeister Konrad Fuchs. Denn bisher hat jede Gemeinde eigene Inhalte in die Satzungen hineingeschrieben. In einigen Gemeinden gibt es den Passus, dass Auswärtige mehr bezahlen müssen als Einheimische. Beispiel: Mietet jemand aus dem Ort das Dorfgemeinschaftshaus für eine Familienfeier, so ist die Summe X zu entrichten. Wird der Saal hingegen von einer Familie aus der Nachbargemeinde belegt, dann wird die Summe X plus Y fällig – in der Regel ist dies spürbar mehr als bei heimischen Mietern. Fuchs hält die bisher geltenden Regelungen für bedenklich. „Das verstößt gegen den Gleichheitsgrundsatz und ist aus meiner Sicht sogar ungesetzlich.“ Unterschiedliche Preise für die Nutzung ein- und desselben Raumes werde es nicht mehr geben.

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