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Kandidaten für Neuwahl des Gardelegener Kinder- und Jugendbeirates stellen sich vor

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Von: Ina Tschakyrow

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Jugendliche
Für die Wahl des Kinder- und Jugendbeirates gibt es sieben Kandidaten: Erik Projahn (von links), Lilly Sophie Eva Mahlke, Andrei Logunov, Friederike Macht, Norvin Modorok Werkmeister, Lisa Belanna Haase und Finley Matz (fehlt). © Ina Tschakyrow

Sieben Jugendliche haben sich als Kandidaten und Kandidatinnen für die Wahl des Gardelegener Kinder- und Jugendbeirates aufgestellt. Am Montag stellten sich die Jugendlichen im Rathaussaal vor.

Gardelegen – Mit Erik Projahn gibt es ein Mitglied des jetzigen Beirates, welches erneut kandidiert. In der Zeit vom 5. bis 12. Dezember kann gewählt werden. Die Stimmzettel können in den Schulen, in der Stadtverwaltung, in der Bibliothek sowie im Jugendförderungszentrum abgegeben werden. Zudem können Stimmzettel im Umschlag mit der Aufschrift „Briefwahlbüro Jugendbeirat“ in die Postkästen der Stadtverwaltung eingeworfen oder an Hansestadt Gardelegen, Der Jugendbeirat, Rudolf-Breitscheid-Straße 3, 39638 Hansestadt Gardelegen, versendet werden. Ausgezählt wird am 12. Dezember, die konstituierende Sitzung ist am 20. Dezember.

Steckbriefe der Kandidaten

Friederike Macht (12 Jahre, aus Gardelegen, 7. Klasse Geschwister-Scholl-Gymnasium) möchte Mitglied im Jugendbeirat werden, weil sie Kindern helfen, an Workshops teilnehmen sowie Jugendliche und die Bevölkerung unterstützen möchte. Sie findet, dass „Politik nicht nur für Erwachsene ist“. Weiterhin möchte sie die Umwelt verbessern. Ändern möchte sie in der Hansestadt die Fahrradwege. Friederike Macht setzt sich dafür ein, dass Bushaltestellen erneuert, Straßen sicherer werden und es mehr Sitzbänke gibt.

Andrei Logunov (12 Jahre, aus Gardelegen, besucht Geschwister-Scholl-Gymnasium) möchte Jugendbeiratsmitglied werden, um mit Menschen zu kommunizieren und zu diskutieren, um Ideen auszutauschen und das Leben der Mitmenschen zu verbessern. Er möchte, dass unter anderem der Bahnhof und Kirchen restauriert werden, die Straßenbeleuchtung verbessert sowie mehr sportliche Veranstaltungen und Feste an Feiertagen organisiert werden.

Lisa Belanna Haase (13 Jahre, aus Jävenitz, 7. Klasse Geschwister-Scholl-Gymnasium) kandidiert für den Kinder- und Jugendbeirat, weil sie Kindern helfen sowie Jugendliche unterstützen, an Workshops teilnehmen, neue Leute kennenlernen, die Schulen moderner machen und Veranstaltungen planen sowie daran teilnehmen möchte. In der Hansestadt Gardelegen möchte sie, dass es mehr Sitzbänke gibt. Verbessern möchte Lisa Belanna Haase weiterhin die Fahrradwege. Straßen sollen sicherer werden. Sie möchte die Umwelt von Müll befreien.

Norvin Modorok Werkmeister (15 Jahre, aus Gardelegen, 9. Klasse Karl-Marx-Sekundarschule) kandidiert, weil er sich für Politik interessiert. „Im Jugendbeirat möchte ich eigene Erfahrungen sammeln und gucken, ob eine politische Karriere für mich im späteren Leben in Frage kommt. Hier kann ich erste Einblicke in diesem Bereich erlangen. Für mich ist interessant“, ergänzt er, „ob man – bereits als Jugendlicher – schon Einfluss nehmen kann“. Er möchte Gardelegen für Jugendliche attraktiver machen, zum Beispiel mit „mehr Angeboten, die auch für unser Alter interessant sind“. Für mehr Veranstaltungen, beispielsweise über die Bibliothek wie unter anderem „Lego Mindstorm“ möchte sich Norvin Modorok Werkmeister einsetzen. „Für mich ist es wichtig, zu gucken, welche Berufsmöglichkeiten – also in erster Linie Ausbildungsmöglichkeiten – es in Gardelegen gibt, sodass man in der Heimat bleiben kann“, sagt er.

Erik Projahn (17 Jahre, aus Gardelegen, bewirbt sich derzeit), kandidiert, weil er möchte, dass „Jugendliche einen Ansprechpartner für Fragen, Ideen und Anregungen haben“. Er setzt sich für mehr Freizeitaktivitäten ein, die auch ausreichend beworben werden.

Lilly Sophie Eva Mahlke (12 Jahre, Algenstedt, 7. Klasse Geschwister-Scholl-Gymnasium) hat sich als Kandidatin beworben, „weil ich mich für Politik interessiere“ und „Politik nicht nur Erwachsenensache ist“. Sie möchte auch Kindern helfen und Jugendliche unterstützen, an Veranstaltungen sowie Workshops teilnehmen, Schulen moderner machen, neue Leute kennenlernen, die Umwelt verbessern und Probleme beheben. Sie möchte in der Hansestadt die Fahrradwege sowie die Bushaltestellen verbessern, mehr Sitzmöglichkeiten ermöglichen, die Straßen sicherer machen, die Umwelt von Müll befreien, Freizeitmöglichkeiten mehr bewerben sowie dass der Bahnhof restauriert wird.

Finley Matz (12 Jahre, aus Ipse, 5. Klasse Geschwister-Scholl-Gymnasium möchte Jugendbeiratsmitglied werden, weil er sich „für die Bedürfnisse der Kinder und Jugendlichen aktiv mit einsetzen“ möchte. Er würde sich weiterhin dafür einsetzen, dass es wieder mehr Treffpunkte in den Dörfern für Kinder und Jugendliche gibt, zum Beispiel Spielplätze und Gemeinschaftsräume.

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