Kinderfeuerwehr ELBA Feuerfüchse besuchte Gardelegener Rettungswache der Johanniter / Geräte ausprobiert

Jannes sah sein eigenes Herz schlagen

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Jannes Eggebrecht legte sich auf die voll automatisierte Liege des Rettungswagens und ließ sich dann auch ans EKG anschließen. Er ist kerngesund, zeigte das Gerät den ELBA Feuerfüchsen.

koe Gardelegen. „Jetzt brauche ich einen, der mutig ist und sich hier hinlegt“, meinte Notfallsanitäter Matthias Bent. Die Kinder schauten geschockt – was würde passieren?

Würden sie eine Spritze bekommen? Würde es wehtun, die komischen Klebeschläuche anzubringen?

Natürlich nicht, schließlich sollte der Besuch der ELBA-Feuerfüchse, also der Kinderfeuerwehr Estedt, Laatzke, Berge, Ackendorf, bei der Johanniter-Rettungswache in Gardelegen lehrreich und nicht schmerzvoll sein. Statt Angst zu machen, nahmen die beiden Zwillingssanitäterbrüder Matthias und Robert Bent den Kindern Ängste vor den Dingen im Rettungswagen und Notarzteinsatzfahrzeug.

Zum Beispiel vor den Kanülen, die, wenn es ernst ist, in die Haut eingeführt werden. Mit einer Klemme am Finger wurde der Pulsoximeter getestet und erklärt, wie ein Defibrillator funktioniert und wozu er überhaupt da ist. Im Rettungswagen gibt es außerdem ein Ampularium, also ein Medikamentenfach, in dem alles steckt, was im Notfall Leben retten kann. Zum Beispiel Glukose gegen die Unterzuckerung oder Adrenalin, das unter anderem gebraucht wird, wenn jemand einen allergischen Schock nach einem Insektenstich bekommt. Und so fanden sich doch Kinder, die sich auf die Liege legten und an das EKG anschließen ließen. Wie Jannes Eggebrecht. Er konnte dann auf dem Gerät seinen Herzschlag sehen.

Monatlich treffen sich die ELBA Feuerfüchse zum Dienst, 16 Kinder zwischen fünf und neun Jahren machen mit und lernen Dinge wie Notruf absetzen, Erste Hilfe und die Grundlagen der Feuerwehrarbeit. Es gibt außerdem viel Gelegenheit zum Spielen und Aktivitäten wie zum Beispiel die Teilnahme am Zeltlager.

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