Ungebetener Besuch

Isenschnibbe: Mann im Gebüsch löst Polizeieinsatz aus

Die Polizei bilanziert für die Veranstaltung auf dem Gräberfeld Isenschnibbe mit dem Bundespräsidenten einen fast störungsfreien Verlauf.
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Die Polizei bilanziert für die Veranstaltung auf dem Gräberfeld Isenschnibbe mit dem Bundespräsidenten einen fast störungsfreien Verlauf.

Gardelegen – Ein Mann im Gebüsch nahe der Gedenkstätte Isenschnibbe bei Gardelegen hat am Tag des Bundespräsidenten-Besuchs (AZ berichtete) einen kleineren Polizeieinsatz ausgelöst.

Der 59-Jährige wollte sich die Eröffnung des Besucher- und Dokumentationszentrums durch die Politprominenz anschauen, hatte aber keine Einladung. Deshalb habe er versucht, die Gedenkstätte über den Wald zu erreichen. Die Beamten erteilten ihm einen Platzverweis und stellten Strafanzeige wegen Hausfriedensbruchs.

Ansonsten bilanziert die Polizei einen störungsfreien Verlauf der Veranstaltung, an der neben Frank Walter Steinmeier auch der Ministerpräsident Sachsen-Anhalts, Reiner Haseloff, und weitere geladene Gäste teilgenommen hatten.

Neben Kräften des Polizeireviers Altmarkkreis Salzwedel waren Beamte der Landesbereitschaftspolizei Magdeburg, des Zentralen Einsatzdienstes der Polizeiinspektion Stendal, des Landeskriminalamtes sowie Polizeibeamte mit Diensthunden aus Halle, Dessau und Gardelegen im Einsatz.

Die Fahrzeuggruppe um den Bundespräsidenten wurde ab Letzlingen durch Polizeifahrzeuge begleitet. Verkehrsbehinderungen traten dadurch nicht auf, teilt eine Polizeisprecherin mit.  mei

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