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In den Herbstferien wird in Breitenfeld asphaltiert

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Von: Ina Tschakyrow

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Straßenarbeiten
In Breitenfeld wurde kürzlich mit dem zweiten Bauabschnitt für die Sanierung der Ortsdurchfahrt begonnen. © Ina Tschakyrow

Seit etwa drei Monaten wird die Ortsdurchfahrt in Breitenfeld saniert. In den Herbstferien sollen die Asphaltarbeiten beginnen, damit planmäßig Ende November die Ortsdurchfahrt wieder freigegeben werden kann.

Breitenfeld – Die Bauarbeiten an der Ortsdurchfahrt in Breitenfeld, der L 26, begannen am 23. Mai mit dem Einrichten der Baustelle und der innerörtlichen Umfahrung. Für den 30. November ist weiterhin das Bauende geplant. Was wurde bereits durchgeführt und welche Arbeiten müssen noch gemacht werden?

Für den ersten Bauabschnitt – dieser beginnt aus Richtung Jeggau kommend, in Höhe des Versickerungsbeckens und endet an der Krümme in Höhe der Kirche – wurden eine KV-Leitung sowie die Hausanschlüsse umverlegt, bis Mitte Juli die Trinkwasserleitung neu verlegt, die Straßenbeleuchtung in Richtung Jeggau erweitert, der Regenwasserkanal und die Schächte eingebaut, das Straßenpflaster und die Gehwege zurückgebaut, das Erdplanum bis Ende Juni hergestellt, bis Mitte Juli die Frostschutzschicht eingebaut und anschließend die Bordanlagen und die Ökorinne hergestellt, teilt Meike Portius, Leiterin des Regionalbereichs Nord der Landesstraßenbaubehörde Sachsen-Anhalt, auf Anfrage der Altmark-Zeitung mit.

Lieferengpässe haben keinen Einfluss auf Bauende

Zurzeit wird an der neuen Bushaltefläche gearbeitet. Das vorhandene Versickerungsbecken muss noch aufgeschüttet und profiliert werden, nach der Lieferung erfolgt der Einbau der Schlitzrinne. Anschließend werden die Gehwege und Zufahrten hergestellt.

Meike Portius informiert weiter, dass im ersten Bauabschnitt noch die Schlitzrinne fehlt. „Hier gibt es Lieferengpässe“, erklärt sie. Bisher hat das laut Meike Portius aber keinen Einfluss auf den Endtermin der Gesamtmaßnahme. Denn es wurde der Bau des zweiten Bauabschnittes – dieser schließt am ersten Bauabschnitt an und endet am Ortsausgang in Richtung Schwiesau – vorgezogen, welcher zurzeit schon erfolgt.

Derzeit wird Bordanlage hergestellt

Im zweiten Bauabschnitt wurden bis Anfang August das Straßenpflaster und die Gehwege zurückgebaut und das Erdplanum hergestellt. Die Trinkwasserleitung wurde neu verlegt. Bereits erfolgt sind der Einbau des Regenwasserkanals und der Schächte. Der Vorflutgraben am Bauende wurde profiliert und der Auslauf befestigt, teilt Meike Portius mit.

Derzeit wird die Bordanlage hergestellt. Anschließend wird die Frostschutzschicht eingebaut und danach die Gehwege und Zufahrten hergestellt.

Für die Anwohner ist die Zufahrt zu ihren Grundstücken gewährleistet.

„Der Einbau der Asphaltschichten für beide Bauabschnitte ist in den Herbstferien, Ende Oktober, geplant“, informiert die Regionalbereichsleiterin. Einen Monat später soll die Baumaßnahme beendet werden.

Sanierung auf Gesamtlänge von 413 Metern

Der Um- und Ausbau der Ortsdurchfahrt hat eine Gesamtlänge von 413 Meter. Daran schließt sich an den Ortseingängen eine Deckensanierung der vorhandenen Fahrbahn mit einer Länge von jeweils etwa 200 Meter an. Die Baumaßnahme ist eine Gemeinschaftsmaßnahme mit der Landesstraßenbaubehörde Sachsen-Anhalt, der Hansestadt Gardelegen und dem Wasserverband Gardelegen.

Die Gesamtbaukosten aller Beteiligten haben sich bisher nur geringfügig erhöht, sagt Meike Portius. Die Kosten belaufen sich auf etwa eine Million Euro.

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