...immer wieder Anfragen nach Filmkulissen für Dreharbeiten in Gardelegen

Kein George Clooney, aber...

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Die städtische Wirtschaftsförderin Mandy Zepig berichtete im jüngsten Gardelegener Stadtrat über ihre Arbeit – und auch über regelmäßige Anfragen von Produktionsfirmen.

Gardelegen. Meigl Hoffmann war ganz begeistert. „Hier muss man nichts verändern“, freute er sich über die Kulisse für eine Einspielung zum Leben des in Gardelegen geborenen Humoristen Otto Reuter.

Der in Leipzig lebende Schauspieler und Kabarettist sollte die Ankunft Reutters vor mehr als 100 Jahren am Gardelegener Bahnhof nachspielen. Und freute sich über die bis heute nahezu originalgetreue Aufmachung des Bahnhofs. Was viele Gardelegener ob des sanierungsbedürftigen Zustands des früheren „Eingangstores“ zur Stadt ärgert, erfreute das Drehteam seinerzeit: Der Bahnhof sieht noch genauso aus wie Anfang des 20. Jahrhunderts. Folglich kann man dort historische Einstellungen ohne größeren Aufwand drehen.

Ähnliche Anfragen bekommt Gardelegens Wirtschaftsförderin Mandy Zepig nach eigenen Aussagen regelmäßig. „Gardelegen ist in einer Filmdatenbank vertreten“, sagt sie. Soll heißen: Wenn Produktionsgesellschaften bestimmte Drehorte suchen, dann wird Gardelegen oft angeschrieben, ob es nicht vor Ort geeignete Objekte gebe. Allerdings war ein George Clooney noch nicht dabei – der Hollywood-Superstar drehte vor zwei Jahren seinen Film „Monuments Men“ zu großen Teile in der Harzregion um Ilsenburg und Halberstadt. Vor allem historische Gebäude sind gefragt. „Es kann sein, dass demnächst Szenen im ehemaligen Lehrlingswohnheim am Gut Isenschnibbe gedreht werden“, berichtet Mandy Zepig von der aktuellen Anfrage einer Produktionsfirma.

Von Stefan Schmidt

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