Die Nachfrage ist ungebrochen

Immer mehr Elektrofahrzeuge in Gardelegen

Ladestation für E-Autos
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Es gibt immer noch zu wenig Ladestationen in Gardelegen
  • Stefan Schmidt
    VonStefan Schmidt
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Nahezu jeder fünfte verkaufte Wagen ist bei Hotz Automobile in Gardelegen mittlerweile ein Elektro -Fahrzeug.

Gardelegen – Mittlerweile gibt es mehr als eine Million Elektro-Autos in ganz Deutschland. Und auch in der Altmark verkaufen sich die leisen und vor allem umweltfreundlichen Fahrzeuge immer besser. Das erklären Kevin Gürtler, Verkaufsleiter bei Hotz Automobile in Gardelegen, und sein Kollege Markus Martin, der am Standort im Gardelegener Gewerbegebiet Serviceleiter ist. Nach ihren Einschätzungen wird mittlerweile fast jedes fünfte Fahrzeug, das neu gekauft wird, mit Elektrizität und nicht mehr klassisch mit Benzin oder Diesel gespeist. „Wir zählen in diese Kategorie sowohl die E- als auch die Hybrid-Autos hinein“, sagt Markus Martin.

Finanzielle Anreize

Haupt-Motivation für Käufer von Elektro-Autos ist das Geld. Der Staat unterstütze den Kauf solcher Fahrzeuge nach wie vor, so die beiden Hotz-Mitarbeiter. Beispielsweise in Form von Prämien und anderen finanziellen Anreizen. „Die Nachfrage ist jedenfalls ungebrochen“, sagt Markus Martin.

Ein Knackpunkt ist immer noch die Reichweite von Elektro-Autos sowie die geringe Anzahl der Ladestationen. Für Langstreckenfahrten kann dies ein Problem darstellen. So gebe es auf dem Gelände von Hotz eine solche Ladestation, die auch oft gezielt von auswärtigen Autofahrern angesteuert werde. Und auch die Ladestation am Gardelegener Rathausplatz wird regelmäßig genutzt. Auffällig sei, so Markus Martin, dass in den vergangenen Monaten auch zahlreiche Gewerbetreibende, vor allem Handwerker, auf E-Autos umgestellt hätten. Wer seine Kunden in der Region hat, für den lohnt sich die Anschaffung eines Elektro-Fahrzeugs offenbar. „In zwei bis drei Jahren“, so schätzt Markus Martin ein, werde es einen nochmaligen Schub geben. Wenn dann nämlich die Reichweite von Elektro-Fahrzeugen auf rund 700 Kilometer steigen werde.

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