Ehrenmitgliedschaft im Tourismusverein Region Gardelegen für Dietmar Weinhold / Salzwedeler Tor im Blick der Jahressitzung

Immer dabei, „wenn es was zu helfen gab“

Lohn für Engagement: Harald Storz überreichte Dietmar Weinhold die Urkunde für die Ehrenmitgliedschaft. Fotos (2): M. Baumann

mao Gardelegen. „Man kann es ohne Zweifel als Denkmal bezeichnen. Wenn es endlich fertig ist, wird es ein Schmuckstück sein. “ Da ist sich Harald Storz, Vorsitzender des Tourismusvereins Region Gardelegen sicher.

Und da gaben ihm die Mitglieder, die am Freitagabend zur Jahreshauptversammlung in den Landgasthof Berge kamen, wohl auch Recht. Alle fiebern derweil dem Abschluss der aufwändigen Sanierung des Salzwedeler Tores im Frühjahr entgegen. Dann nämlich soll die Einweihung gebührend gefeiert werden. Die Vereinsmitglieder um Storz wollen dazu einen Tag der offenen Tür in ihrem Domizil veranstalten.

Ein Termin für den großen Tag des Tourismusvereins und des Salzwedeler Tores stehe allerdings noch nicht fest. Das sei abhängig vom Wetter, erklärte der Vereinsvorsitzende während seines Jahresberichtes. Viel passiert sei in den vergangenen Monaten an dem „Denkmal“. So wurden bisher zwei sechs Kubikmeter fassende Container mit Schutt und Müll gefüllt. Die Bauarbeiter leisten dort gute Arbeit. „Das sind Spezialisten, die für alte mittelalterliche Bauten ausgebildet sind. Die Mischen den Mörtel auch nach einer mittelalterlichen Mixtur an“, erklärte Storz.

Täglich im Blick habe Dietmar Weinhold die Bauarbeiten am Salzwedeler Tor. Und auch sonst „war er immer dabei, wenn es was zu helfen und organisieren gab“, sagte der Vereinsvorsitzende.

Aber Weinhold fungiert derzeit nicht nur als „heimlicher Bauleiter“, sondern auch seit vielen Jahren als Stadtführer und Führer auf dem Gut Isenschnibbe. Für sein großes Engagement im Tourismusverein bekam er am Freitagabend während der Jahreshauptversammlung die Urkunde für die Ehrenmitgliedschaft überreicht.

Auch die nächsten Wochen bis zur Fertigstellung der Sanierung wird Weinhold sicher die Arbeiten im Salzwedeler Tor im Blick behalten. Im Laufe des Jahres sollen dann wieder vier bis fünf Ausstellungen in dem historischen Gebäude zu sehen seien. Dabei sollen vor allem Künstler aus der Region ihre Werke präsentieren. „Wir wollen schließlich das Regionale pflegen“, sagte Storz.

Ein Dankeschön richtete am Freitagabend auch Gardelegens Bürgermeister Konrad Fuchs an die Vereinsmitglieder. Denn „Dank ihrer Intuition und Entschlossenheit“ wird das Salzwedeler Tor bald in neuem Glanz erstrahlen. „Und wie schön ist es geworden. Ich hatte aber wirklich Angst, dass der Torwächter ein bisschen viel Staub abbekommt“, sagte Fuchs lachend.

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