Vor-Ort-Termin mit Ziel, Geräuschpegel am Übergang von Straße Am Schlosspark zum Marktplatz zu minimieren

Geräuschpegel senken: Die Hoffnung auf einen Kompromiss

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Das Überfahren des Übergangs von Bitumen auf Pflaster erzeugt sehr laute Rollgeräusche, die durch Gas geben der Fahrer noch verstärkt wird. Ein Vor-Ort-Termin soll eventuell eine Lösung bringen.

Letzlingen. Das Problem ist seit Jahren bekannt, aber immer noch nicht gelöst.

Die heutige Straße Am Schlosspark in Letzlingen, die eine Kreisstraße ist und bis zur Umbenennung die Bahnhofstraße war, verläuft vom Ortseingang aus Richtung Gardelegen schnurgerade Richtung Ortsmitte. Erst kurz vor dem Marktplatz wird sie kurvig, so dass die Fahrer ihre Fahrzeuge abbremsen müssen, um dann hinter der Kurve wieder Gas zu geben. Doch genau in diesem Bereich wechselt der Fahrbahnbelag. Die Straße Am Schlosspark wurde nämlich 2009/10 saniert. Die Pflastersteine dort waren Geschichte. Die Fahrbahn erhielt einen Bitumenbelag. Der Bereich des Marktplatzes allerdings wurde vor Jahren über die Dorferneuerung saniert. Und die weiterführende Straße dort ist nach Maßgabe des Denkmalschutzes eine Pflasterstraße, auf der Rollgeräusche der Fahrzeuge sehr laut sind – vor allem, wenn die Fahrer dort wieder Gas geben, was in der Nacht sehr störend ist. Das bemängeln Anwohner seitdem und haben auch schon, um Ruhe zu haben, ihr Schlafzimmer in den hinteren Bereich ihres Hauses verlegt.

Schon vor drei Jahren wurde beantragt, für diesen Bereich die Geschwindigkeit auf 30 Stundenkilometer zu begrenzen, um den Geräuschpegel zu verringern. Das wurde damals vom Altmarkkreis abgelehnt, so dass das Problem weiterhin besteht. Nun soll es nochmals angegangen werden, wie Ortsbürgermeisterin Regina Lessing während der Sitzung des Ortschaftsrates am Dienstagabend mitteilte. Sie hatte das Problem auch während der Sitzung des städtischen Bauausschusses erläutert. Nun soll es ach Absprachen mit dem städtischen Bauamt mit dem Kreis einen Vor-Ort-Termin geben. „Vielleicht gelingt es uns, einen Kompromiss zu finden für den Übergangsbereich bis zur Einmündung zur Schloss-Straße“, hofft Lessing, auch wenn im Bauausschuss schon deutlich wurde, dass das schwierig und ein eventueller Überzug auf dem Pflaster keine Lösung auf Dauer werden würde.

Sie wäre sogar dafür, den „Vielleichtüberzug“ bis zur Auffahrt an die B 71 weiterzuführen. Denn die holprige Pflasterstraße im Marktplatzbereich wird laut Lessing auch von den Senioren immer wieder angesprochen, die diese auf dem Weg zwischen Eisdiele und Kaufhalle nur schlecht mit dem Rollator bewältigen können. Manche Elektroroller würden gar gänzlich streiken.

Und wenn die Fachmänner und -frauen einmal vor Ort sind, will die Ortsbürgermeisterin mit ihnen auch gleich noch einmal vor Ort über eine Parkregelung auf der Salchauer Straße in Letzlingen sprechen. Auch das ist schon ein länger währendes Problem. Denn wenn links und rechts Autos stehen, ist es für Fahrer schon manchmal schwierig, dort entlang zu fahren. Größere Fahrzeuge haben dann verloren.

Von Elke Weisbach

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