Ausbau auf 365 Metern

Hinterer Bereich des Langförder Weges soll saniert werden

Der hintere Bereich des Langförder Weges in Gardelegen soll ausgebaut werden. Derzeit ist dieser Abschnitt noch unbefestigt.
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Der hintere Bereich des Langförder Weges in Gardelegen soll ausgebaut werden. Derzeit ist dieser Abschnitt noch unbefestigt.
  • Stefan Schmidt
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Gardelegen – Der Langförder Weg in Gardelegen endet im Nirwana. Am Ende der Straße wird der Weg uneben, es gibt zahlreiche Schlaglöcher und er ist auch nicht asphaltiert. Dieser Zustand soll sich nach dem Willen des städtischen Bauamtes ändern.

Im Stadtrat, dessen Mitglieder am Montagabend ab 19 Uhr im Rathaussaal zusammenkommen, soll darüber abgestimmt werden, ob der Sperrvermerk zum Ausbau des Langförder Weges aufgehoben werden soll. Das würde bedeuten, dass im städtischen Haushalt 165 000 Euro eingeplant werden, damit gebaut werden kann.

Geplant ist eine Gemeinschaftsmaßnahme mit dem Gardelegener Wasserverband. Der plant am Ende des befestigten Teils des Langförder Weges, zwischen Freiligrathstraße und Wiesenweg, die Erneuerung der Trinkwasserleitung und darüber hinaus die Verlegung eines Schmutzwasserkanals.

Die Stadt selbst plant den Ausbau des Langförder Weges auf einer Länge von 365 Metern. Und zwar, so heißt es in der Beschlussvorlage, die jüngst auch dem städtischen Bauausschuss vorlag, „auf dem Abschnitt der vorhandenen Wohnbebauung.“ Dort soll es eine Asphaltschicht anstelle des unbefestigten Weges geben. Die Breite soll 4,75 Meter betragen. Bisher handelt es sich um eine Anliegerstraße mit Schotter.

Im Bauausschuss gab es Zustimmung zu den Plänen des Bauamtes. Und Bauamtsleiter Engelhard Behrends betonte, dass es sinnvoll sei, wenn sich der Wasserverband an die Maßnahme andocke und zeitgleich seine Leitungen verlege.

Mehrere Anlieger hatten in der Vergangenheit gefordert, den Langförder Weg weiter auszubauen. Dann wären die Schilder, die auf die Schlaglöcher hinweisen und Autofahrer warnen, bald überflüssig.

Sollten die Mitglieder des Gardelegener Stadtrates der Straßenbaumaßnahme zustimmen, wird das Ausbaukonzept im Anschluss noch öffentlich ausgelegt.

VON STEFAN SCHMIDT

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