Heldenstraße als Testpflaster

Gardelegen – von Stefan Schmidt Am heutigen Freitag wird es in den Morgenstunden zwischen 7 und 8 Uhr im Bereich der Sandstraße in Gardelegen wohl zu kurzfristigen Verkehrsbehinderungen kommen. Grund ist eine tonnenschwere Testfahrt an der Ecke zur Heldenstraße. Das hat Stadtverwaltungs-Mitarbeiterin Gabriela Winkelmann, im Rathaus für die Vorbereitung des Sachsen-Anhalt-Tages 2011 zuständig, gestern mitgeteilt.

Konkret: Ein von einer Gardelegener Firma bereit gestellter Lkw wird versuchen, von der Salzwedeler Torstraße vor dem Hotel Reutter-Haus nach links auf die Heldenstraße zu biegen. Dort soll am 26. Juni auch der große Festumzug im Rahmen des Sachsen-Anhalt-Tages entlang führen. Es ist die engste Stelle während der gut zwei Kilometer langen Strecke, die am Salzwedeler Tor beginnt, dann über Heldenstraße und Holzmarkt in Richtung Rathausplatz verläuft. Weiter geht der Festumzug dann über Rudolf-Breitscheid-Straße, Schillerstraße, Postkreuzung, Wollbrandtseck und Sandstraße.

Dort, vor dem Reutter-Haus, soll unbedingt verhindert werden, dass der Anfang des Festumzuges mit dem Ende des Lindwurms kollidiert. Kommen die ersten Festwagen dort an, müssen die letzten Umzugsteilnehmer bereits in die Heldenstraße entschwunden sein. Sonst könnte es Platzprobleme geben. Genau das soll heute früh ebenfalls getestet werden: Wie viel Platz ist in diesem Bereich vorhanden? Um dies herauszufinden, wird die Polizei in Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung zwischen 7 und 8 Uhr die Sandstraße voraussichtlich mehrfach kurzfristig sperren. Autofahrer werden dann um Rücksichtnahme gebeten.

Die Stadt Gardelegen rechnet für den Festumzug mit rund 3500 Teilnehmern, die sich an jenem 26. Juni zuerst entlang der Weteritzer Landstraße und der Ackendorfer Landstraße sammeln werden, um von dort in den Umzug eingereiht zu werden.

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